25 March 2026, 00:25

Grenzüberschreitendes Wasserstoffprojekt H2Start startet in der Dreiländerregion

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung der US-Bundesstaaten nach Brennstoffquellen im Jahr 2022 zeigt, mit zusätzlichem erklärendem Text.

Grenzüberschreitendes Wasserstoffprojekt H2Start startet in der Dreiländerregion

Neues grenzüberschreitendes Projekt soll Wasserstoffwirtschaft in der Dreiländerregion stärken

In der Region, in der Deutschland, Frankreich und die Schweiz aufeinandertreffen, soll ein neues Projekt die Wasserstoffwirtschaft vorantreiben. Die Initiative H2Start unterstützt Unternehmen bei der Einführung von Wasserstofftechnologien und dem Aufbau von Netzwerken. Am 22. Juli 2025 wurde die Förderung in Höhe von 120.000 Euro offiziell bestätigt – finanziert von der EU und dem Land Baden-Württemberg.

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Das Projekt vereint zentrale Akteure wie die 3H2-Wasserstoffinitiative und H2Saar, um Firmen den Einstieg in den Wasserstoffsektor zu erleichtern. Ziel ist es, die Zusammenarbeit in der trinationalen Region auszubauen – von der Produktion über Lagerung und Logistik bis hin zur Nutzung. Workshops, der Austausch bewährter Praktiken und grenzüberschreitender Wissensaustausch stehen dabei im Mittelpunkt.

H2Start ist Teil einer breiteren Strategie Baden-Württembergs zur Stärkung regionaler Wirtschaftskluster. Insgesamt 13 Projekte im Land erhalten ähnliche Unterstützung. Die Initiative passt zudem zu weiteren Wasserstoffvorhaben in der Region, darunter die Investitionen von Axpo Holding in erneuerbaren Wasserstoff und der 15-MW-Elektrolyseur von IWB in Birsfelden – der größten grünen Wasserstoffanlage der Schweiz.

In der Nähe treiben Air Liquide und Lhyfe (Frankreich) bereits den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur voran, wobei Lhyfe die Produktion von Windstrom-basiertem Wasserstoff vorantreibt. Diese Unternehmen dienen als Vorbild für das wachsende Wasserstoffnetzwerk der Region.

Das H2Start-Projekt wird mit EU- und Landesmitteln umgesetzt und konzentriert sich auf die praktische Integration von Wasserstoff in Unternehmensprozesse. Durch die Förderung grenzüberschreitender Partnerschaften sollen neue Wertschöpfungsketten erschlossen und die Position der Region in der Wasserstoffwirtschaft gestärkt werden. Die ersten Aktivitäten sollen in den kommenden Monaten starten.

Quelle