Gifhorns Polizei setzt auf Aufklärung statt Strafen für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer
Ditmar WellerGifhorns Polizei setzt auf Aufklärung statt Strafen für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer
Polizei Gifhorn startet Verkehrssicherheitskampagne für Radfahrer und E-Scooter-Nutzer
Die Polizei in Gifhorn hat eine Verkehrssicherheitsaktion gestartet, die sich gezielt an Radfahrer und Nutzer von E-Scootern richtet. Die Initiative, die Teil des bundesweiten Aktionstags Sicher.Mobil.Leben ist, setzte auf Aufklärung statt auf Strafen. Besonders im Fokus standen ältere Radfahrer, die in der Region ein erhöhtes Unfallrisiko haben.
Am Dienstag waren über 40 Beamte im gesamten Landkreis Gifhorn im Einsatz. Sie hielten fast 100 Radfahrer an und kontrollierten mehr als 50 E-Scooter-Fahrer. Statt Verstöße zu ahnden, gaben die Polizisten Tipps zu sicherem Verhalten im Straßenverkehr und klärten über rechtliche Vorgaben auf.
Ein zentrales Thema der Kampagne war die erhöhte Unfallgefahr für Radfahrer über 55 Jahre, die häufiger in Unfälle verwickelt sind als andere Altersgruppen. Als möglichen Grund vermuten die Behörden die wachsende Beliebtheit von E-Bikes (Pedelecs). Um dem entgegenzuwirken, organisierte die Verkehrswacht des Landkreises Gifhorn eine Präventionsveranstaltung speziell für Senioren, bei der praktische Sicherheitstipps gegeben und rechtliche Fragen beantwortet wurden.
Die Polizei empfahl dringend das Tragen von Helmen – insbesondere für ältere Radfahrer. Auch E-Scooter-Nutzer erhielten Hinweise zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr, etwa dazu, wo sie fahren dürfen und wie sie Gefahren vermeiden können.
Ziel der Aktion war es, durch Aufklärung statt durch Strafen die Unfallzahlen zu senken. Fast 150 Radfahrer und E-Scooter-Fahrer erhielten direkt von den Beamten persönliche Ratschläge. Die Behörden werben weiterhin für das Tragen von Helmen und sicheres Fahrverhalten, um das Verletzungsrisiko zu verringern.






