Gasleck in Waghäusel-Wiesental löst Großeinsatz der Feuerwehr aus
Gasleck in Kunststoffwerk in Waghäusel-Wiesental löst kurzfristige Alarmierung aus
Ein Gasleck in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb in Waghäusel-Wiesental sorgte am Montagmorgen für einen kurzen Schreckmoment. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, nachdem Mitarbeiter eine chemische Reaktion in der Produktionshalle gemeldet hatten. Obwohl keine gefährlichen Stoffe austraten, ergriffen die Behörden vorsorglich Sicherheitsmaßnahmen.
Der Vorfall begann, als durch das Gasleck eine chemische Reaktion im Produktionsbereich ausgelöst wurde. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls befanden sich zwölf Beschäftigte in der Halle, zwei weitere im Büro. Alle Mitarbeiter verließen umgehend das Gebäude und alarmierten die Rettungskräfte.
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Waghäusel trafen gemeinsam mit dem Gefahrgutzug des Landkreises Karlsruhe, der Polizei und medizinischen Teams ein. Nach einer ersten Lagebeurteilung belüfteten die Einsatzkräfte die Halle mit Industriegebläsen. Mehrere Messungen bestätigten, dass keine gefährlichen Stoffe in der Luft nachweisbar waren.
Ein Mitarbeiter vermutete später, dass das Leck möglicherweise durch eine Reaktion in vorgefertigten Produktionsmaterialien entstanden sein könnte – ausgelöst durch Feuchtigkeit oder Wassereinwirkung. Trotz der über die NINA-Warn-App herausgegebenen Meldung wurden keine Verletzungen registriert.
Nach der Freigabe des Geländes durch die Einsatzkräfte wurde die Anlage wieder an den Betreiber übergeben. Der Betrieb nahm den Normalbetrieb auf, nachdem die Rettungskräfte die Stelle geräumt hatten. Es wurden keine gefährlichen Stoffe festgestellt, und niemand musste medizinisch versorgt werden. Die Ursache des Lcks wird derzeit noch vom Unternehmen geprüft.






