08 June 2026, 14:24

Fußballturnier in München ehrt Opfer des rechtsextremen Anschlags von 2016

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Fußballturnier in München ehrt Opfer des rechtsextremen Anschlags von 2016

Fußballturnier in München gedenkt der Opfer des Anschlags von 2016

Am 6. Juni fand in München ein Fußballturnier statt, um der Opfer des Anschlags von 2016 zu gedenken. Die von Hasan Leyla organisierte Veranstaltung markierte fast ein Jahrzehnt seit der Tragödie, bei der zehn Menschen ihr Leben verloren. Das Turnier sollte nicht nur an die Toten erinnern, sondern auch das Bewusstsein für den rechtsextremen Hintergrund des Anschlags schärfen, der zunächst falsch eingeordnet worden war.

Bei dem Anschlag 2016 in München kamen Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ ums Leben. Viele der Opfer, darunter Can Leyla und Guiliano Kollmann, waren leidenschaftliche Fußballfans. Hasan Leyla, der bei dem Anschlag seinen Sohn Can verlor, setzt sich seitdem dafür ein, die offizielle Einstufung des Vorfalls zu korrigieren.

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Das von der Initiative „München erinnert“ ausgerichtete Turnier brachte Mannschaften zusammen, um der Verstorbenen zu gedenken. Die siegreiche Mannschaft „OEZ erinnert“ vertrat symbolisch alle Opfer. Leyla bereitet sich nun auf die Gedenkveranstaltungen zum zehnten Jahrestag im Juli 2026 vor.

Ursprünglich als Amoktat bezeichnet, wurde der Anschlag später als politisch motivierter, rechtsterroristischer Akt anerkannt. Das Fußballturnier diente sowohl als Ehrung der Opfer als auch als Appell für ein besseres öffentliches Verständnis des Verbrechens.

Die Veranstaltung bot Raum für Reflexion und Zusammenhalt und würdigte die Opfer durch den Sport. Leylas Engagement bleibt eine wichtige Stimme gegen die anfängliche Fehleinschätzung des Anschlags. Die Pläne für den Jahrestag 2026 sollen sicherstellen, dass die Opfer nicht in Vergessenheit geraten.

Quelle