Freiburger Verpackungssteuer drängt Unternehmen in die Enge – Jobs und Aufträge in Gefahr
Nathalie BauerFreiburger Verpackungssteuer drängt Unternehmen in die Enge – Jobs und Aufträge in Gefahr
Freiburger Verpackungssteuer belastet lokale Unternehmen zunehmend
Die Verpackungsabgabe in Freiburg bereitet lokalen Betrieben immer größere Probleme. Restaurants, Catering-Firmen und Lieferdienste klagen über steigende Zusatzkosten, die einige zwingen, Stellen abzubauen oder Aufträge zu verlieren. Wirtschaftsverbände fordern nun dringend Nachbesserungen.
Die Steuer trifft die Unternehmen hart: Für einzelne Veranstaltungen fallen zusätzliche Ausgaben in Höhe von mehreren hundert Euro an. Einige Betriebe haben bereits Personal abgebaut, weitere Entlassungen könnten folgen. Andere berichten von verlorenen Aufträgen oder davon, dass Kunden in benachbarte Regionen ohne die Abgabe ausweichen.
Kritiker monieren, dass praktikable Alternativen wie Mehrwegsysteme im Alltag nur schwer umsetzbar seien. Der Verband Badischer Unternehmen und Arbeitgeber (VBU) verlangt die sofortige Abschaffung der Steuer in ihrer aktuellen Form. Gefordert wird eine schnelle politische Lösung, um die belasteten Betriebe zu entlasten.
Die Stadtverwaltung kündigte an, das Thema im Herbst erneut zu prüfen. Viele Unternehmen halten diesen Zeitrahmen jedoch für zu langsam, um weitere Schäden abzuwenden.
Die Abgabe belastet weiterhin die Gastronomie- und Lieferbranche in Freiburg. Während die Stadt eine Überarbeitung der Regelung für später in diesem Jahr plant, fordern die Betriebe schnellere Lösungen. Ohne Änderungen drohen weitere Stellenstreichungen und Auftragsverluste.






