Flexo-Rufbus im Landkreis Wolfenbüttel durch Ratsentscheid gerettet
Der Rufbus-Dienst Flexo im Landkreis Wolfenbüttel ist nach einer Abstimmung im Rat gerettet worden. Die Finanzierung der Linie, die sich die Gemeinden Cremlingen und Sickte teilen, wäre sonst ausgelaufen. Die Entscheidung fiel nach einer Initiative der Grünen-Fraktion im Sickter Gemeinderat.
Cremlingen hatte bereits zugesagt, seinen Anteil an der Finanzierung des Flexo-Angebots weiterzutragen. Der Gemeinderat von Sickte hatte jedoch zunächst erklärt, im Haushalt keine Mittel für das Projekt zu haben. Bürgermeister Marco Kelb lehnte die weitere Unterstützung mit Verweis auf die angespannte Haushaltslage ab.
Die Grünen, angeführt von Christiane Wagner-Judith, brachten daraufhin einen Antrag ein, um Sicktes Anteil zu sichern. Sie argumentierten, dass sich der Beitrag am tatsächlichen Nutzungsverhalten der Einwohnerinnen und Einwohner orientieren solle. Die SPD-Fraktion unterstützte den Vorschlag, wodurch eine Mehrheit für den Antrag zustande kam.
Nach dem beschlossenen Plan wird Sickte ab 2027 jährlich bis zu 10.000 Euro für den Flexo-Dienst beisteuern. Mit der Entscheidung des Rates bleibt die Busverbindung damit erhalten. Die Zustimmung des Gemeinderats sichert den Fortbestand des Angebots für die Fahrgäste. Sicktes finanzielle Verpflichtung ist dabei auf einen festen Jahresbetrag begrenzt. Der Beschluss gelang durch die Zusammenarbeit von Grünen und SPD, die die notwendige Unterstützung organisierten.
