06 May 2026, 16:22

Familienunternehmen warnen vor wirtschaftlichem Niedergang unter schwarz-roter Koalition

Ein Plakat mit einem Diagramm aus farbigen Kreisen, die das US-Handelsdefizit pro Land in Milliarden Dollar darstellen, begleitet von erklärendem Text.

Familienunternehmen warnen vor wirtschaftlichem Niedergang unter schwarz-roter Koalition

Stiftung Familienunternehmen und Politik übt scharfe Kritik an Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition

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Die Stiftung Familienunternehmen und Politik hat die Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition scharf kritisiert. Rainer Kirchdörfer, Vorstandsmitglied der Stiftung, warnte, dass die deutsche Wirtschaft unter der aktuellen Politik zunehmend schwächele. Er betonte, dass dringend gehandelt werden müsse, um einen weiteren Rückgang der Standortqualität zu verhindern.

Kirchdörfer beschrieb die Lage der deutschen Wirtschaft als einen „schleichenden, stillen Aderlass“, der die Position des Landes als führende Exportnation gefährde. Familienunternehmen und junge Talente seien die wichtigsten Ressourcen für die Zukunft Deutschlands, doch bei der Bürokratieabbau oder der Kontrolle der Staatsausgaben sehe er kaum Fortschritte.

Die Stiftung vertritt über 600 mittelständische und große Familienunternehmen. Viele von ihnen hatten große Erwartungen an die Koalition, fühlen sich nun jedoch enttäuscht. Die Unternehmen wollten in Deutschland investieren, stehen aber unter wachsendem Druck, wegen der heimischen Hindernisse im Ausland nach Gewinnen zu suchen.

Kirchdörfer verwies zudem auf externe Herausforderungen: Die USA untergrüben mit ihrer Politik die Planbarkeit des Welthandels, während sich die europäische Führung in bürokratischen Verzögerungen verstricke. Er machte deutlich, dass es für die aktuelle Regierung keine Entschuldigung mehr gebe, diese Probleme nicht anzugehen.

Notwendig seien vernünftige Rahmenbedingungen – sowohl für die nächste Generation als auch für die wirtschaftliche Stabilität, argumentierte Kirchdörfer. Ohne tiefgreifende Reformen drohe Deutschland, im globalen Wettbewerb den Anschluss zu verlieren.

Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Familienunternehmen ihre Frustration über gebrochene Versprechen und sich verschlechternde Bedingungen zum Ausdruck bringen. Kirchdörfers Warnungen deuten auf eine wachsende Kluft zwischen Politik und den Bedürfnissen der Wirtschaft hin. Ohne schnelle Kurskorrekturen fürchtet die Stiftung langfristige Schäden für das deutsche Wirtschaftsmodell.

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