17 June 2026, 17:25

EZB senkt CO₂-Fußabdruck: 13 % weniger Emissionen in geldpolitischen Portfolios 2025

ECB: Portfolio-Emissionen sinken weiter, während Eurosystem Klimaziele verfolgt

EZB senkt CO₂-Fußabdruck: 13 % weniger Emissionen in geldpolitischen Portfolios 2025

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren vierten Bericht zu klimabezogenen Finanzoffenlegungen veröffentlicht. Die Unterlagen umfassen Emissionen, Klimarisiken und nachhaltige Investitionen in ihren Portfolios. Sie zeigen Fortschritte bei der Verringerung des CO₂-Fußabdrucks und der Ausweitung von Maßnahmen für eine nachhaltige Finanzwirtschaft.

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Im Jahr 2025 blieb das Eurosystem auf Kurs, um seine Zwischenziele zur Reduzierung der Emissionen bei Unternehmensanleihen zu erreichen, die im Rahmen der Geldpolitik gehalten werden. Der Rückgang der Emissionen war vor allem auf eine Schrumpfung der Portfolios um 13 % im Laufe des Jahres zurückzuführen. Die absoluten CO₂-Emissionen aus diesen Beständen sowie aus den Devisenreserven der EZB gingen weiter zurück.

Erstmals veröffentlichte die EZB inflationsbereinigte Emissionsdaten. Diese Anpassung ermöglicht eine klarere Einschätzung des tatsächlichen Fortschritts bei der Dekarbonisierung über die Zeit. Die Berichte beinhalten nun auch die Exposition gegenüber Sektoren mit erheblichen Abhängigkeiten von oder Auswirkungen auf die Natur – ein Zeichen für den erweiterten Fokus über das Klima hinaus.

In den nicht-geldpolitischen Portfolios der EZB machten grüne Anleihen bis Ende 2025 einen Anteil von 33 % aus. Dieses Wachstum lenkte 7,6 Milliarden Euro in die grüne Transformation. Die EZB plant, diesen Anteil bis 2026 auf 35 % zu erhöhen.

Die Offenlegungen der EZB unterstreichen die laufenden Bemühungen zur Emissionsreduzierung und Förderung nachhaltiger Finanzen. Naturbezogene Risiken gewinnen in der Diskussion über Finanzstabilität an Bedeutung und wirken sich auf Lieferketten, Vermögenswerte und die Widerstandsfähigkeit von Staaten aus. Die Berichte zeigen, wie die Institution ihren Ansatz zu Umwelt- und Klimafragen weiter ausbaut.

Quelle