Duisburgerin greift Polizei an: Zweimaliger Einsatz in einer Nacht endet mit Strafverfahren
Piotr DietzDuisburgerin greift Polizei an: Zweimaliger Einsatz in einer Nacht endet mit Strafverfahren
Eine 44-jährige Frau aus Duisburg hat in ihrer Wohnung wiederholt für Ruheunruhen gesorgt, woraufhin die Polizei innerhalb einer Nacht zweimal alarmiert wurde. Bei dem Einsatz leistete die Frau aggressiven Widerstand – nun muss sie sich wegen Strafvorwürfen verantworten.
Zum ersten Mal wurden die Beamten gerufen, als die Frau in ihrer Wohnung einen Tumult verursachte. Die Polizei erschien vor Ort, verwarnte sie und drohte sogar mit einer vorläufigen Festnahme, falls sie sich nicht beruhigen würde. Doch die Lage spitzte sich weiter zu.
Gegen 4:06 Uhr morgens wurde die Polizei erneut zu derselben Wohnung gerufen, nachdem es erneut zu einer Störung gekommen war. Diesmal ging die Frau gewalttätig gegen die Einsatzkräfte vor. Sie wehrte sich gegen die Festnahme, versuchte, die Beamten zu beißen und zu treten, und spuckte in ihre Richtung.
Während des Handgemenges erlitt sie eine leichte Verletzung, lehnte jedoch jede medizinische Hilfe ab. Auf Anordnung der Duisburger Staatsanwaltschaft entnahm ihr später ein Arzt eine Blutprobe.
Wegen ihres Verhaltens muss sich die Frau nun in einem Strafverfahren verantworten. Die Polizei bestätigte, dass die Vorwürfe auf ihre aggressive Vorgehensweise und ihren Widerstand während des Einsatzes zurückgehen.






