24 March 2026, 18:23

Dritter Fall von illegaler Einreise in Kehl: Kongolesin mit gefälschten Papieren aufgegriffen

Alter russischer Reisepass mit einem Zugbild, gedruckten Zahlen und Text, der den Status angibt.

Dritter Fall von illegaler Einreise in Kehl: Kongolesin mit gefälschten Papieren aufgegriffen

Die deutsche Grenzpolizei hat an der französisch-deutschen Grenze einen weiteren Fall versuchter illegaler Einreise aufgedeckt. Am 17. Juni wurde eine 27-jährige Kongolesin in einem Grenzübergangszug bei der Ankunft in Kehl kontrolliert. Dies folgt auf zwei ähnliche Vorfälle im März, bei denen an derselben Grenzstelle gefälschte Dokumente verwendet worden waren.

Die Frau wurde von Beamten der Bundespolizeiinspektion Offenburg überprüft, als der Zug aus Frankreich eintraf. Sie legte einen gültigen kongolesischen Pass sowie eine abgelaufene französische Aufenthaltserlaubnis vor. Bei der Befragung zeigte sie auf ihrem Handy einen Antrag auf Verlängerung des Aufenthaltstitels – doch das Datum der Gültigkeit war manipuliert worden.

Die Behörden stellten fest, dass es sich um eine Fälschung handelte. Da der Verdacht auf einen Versuch der unerlaubten Einreise nach Deutschland bestand, verweigerten sie ihr die Einreise und schickten sie nach Frankreich zurück. Vor der Abschiebung wurden alle erforderlichen verwaltungsrechtlichen Schritte eingeleitet.

Dies ist bereits der dritte derartige Fall am Grenzübergang Kehl in diesem Jahr. Am 12. März war ein 25-Jähriger zu Fuß mit einem gefälschten italienischen Führerschein aufgegriffen worden. Nur vier Tage später wurde ein 19-jähriger Afghane in einem Zug mit einem gestohlenen belgischen Personalausweis entdeckt.

Mit dem jüngsten Vorfall erhöht sich die Zahl der in Kehl in diesem Jahr aufgedeckten Versuche illegaler Einreise auf drei. In allen Fällen wurden gefälschte oder gestohlene Dokumente verwendet. Die Grenzpolizei bleibt wachsam und überwacht die Übergänge weiterhin auf mögliche Verstöße.

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