22 March 2026, 04:23

Drei kirchliche Hochschulen sichern Finanzierung bis 2030 für 4.000 Studierende

Große rosafarbene Kirche mit einem zentralen Uhrenturm, umgeben von einem Metallzaun, in Baden-Württemberg, Deutschland.

Drei kirchliche Hochschulen sichern Finanzierung bis 2030 für 4.000 Studierende

Drei kirchlich getragene Hochschulen in Ludwigsburg und Freiburg haben eine langfristige Finanzierung gesichert. Die Vereinbarung gilt für den Zeitraum von 2026 bis 2030 und wurde am 30. Juli 2025 unterzeichnet. Gemeinsam bieten die Einrichtungen 4.000 Studierenden in 18 Studiengängen der Sozialen Arbeit, Gesundheit, Bildung und Pädagogik eine Ausbildung.

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Das Wissenschaftsministerium und die regionalen Kirchen haben die Finanzierungsvereinbarung für die Evangelische Hochschule Ludwigsburg, die Evangelische Hochschule Freiburg und die Katholische Hochschule Freiburg finalisiert. Ab 2027 steigt der Landeszuschuss jährlich um 3,5 Prozent – entsprechend den Regelungen des Hochschulfinanzierungsvertrags III, der im April 2025 unterzeichnet wurde.

Die Vereinbarung garantiert, dass alle bestehenden Studiengänge mindestens bis 2030 fortgeführt werden. Die Zulassung zu diesen Studienangeboten bleibt unabhängig von Religion oder Weltanschauung offen. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski betonte die Bedeutung des Vertrags für die Sicherung hoher Standards in Sozialer Arbeit, Gesundheitsversorgung, Pflege und Bildung.

Neben finanzieller Stabilität fördert die Vereinbarung faire Arbeitsbedingungen, Chancengleichheit und Vielfalt. Zudem trägt sie zu den Klimaschutzzielen Baden-Württembergs bei. Die regionalen Kirchen haben sich verpflichtet, ihren Anteil an den Studienplätzen während der gesamten Laufzeit zu finanzieren.

Die Einigung gibt 4.000 Studierenden Planungssicherheit und sichert 18 Studiengänge für die nächsten fünf Jahre. Die jährlich steigenden Mittel stärken sowohl die akademische Qualität als auch gesellschaftliche Ziele. Der Vertrag steht für die Zusammenarbeit von Land, Kirchen und Hochschulen, um Schlüsselbereiche in Bildung und Gesundheitswesen nachhaltig zu stärken.

Quelle