Deutsches Fernsehkrimifestival diskutiert Rechtsextremismus und digitale Radikalisierung
Nathalie BauerDeutsches Fernsehkrimifestival diskutiert Rechtsextremismus und digitale Radikalisierung
Das Deutsche Fernsehkrimifestival veranstaltet diese Woche eine Podiumsdiskussion und einen Drehbuchwettbewerb
Die Veranstaltung in Wiesbaden widmet sich drängenden Themen wie rechtsextremer Gewalt und digitaler Radikalisierung. Sowohl die Diskussion als auch der Wettbewerb sind für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich.
Das Highlight des Festivals ist die Podiumsdiskussion „Tatort: Rechtsextremismus“, die sich mit der Frage beschäftigt, wie Krimiserien rechtsextreme Gewalt thematisieren sollten. Zu den Gästen zählen Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios. Im Mittelpunkt steht die verantwortungsvolle Darstellung von Extremismus in Fernsehformaten.
Über 60 Autor:innen reichten Beiträge für den Drehbuchwettbewerb ein, von denen vier Stücke für Live-Lesungen ausgewählt wurden. Die ausgewählten Werke setzen sich mit rechtsextremen Anschlägen, Online-Radikalisierung und Gewalt gegen marginalisierte Gruppen auseinander. Die Preisträger:innen werden am folgenden Tag im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimipreises bekannt gegeben.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 7. Mai, um 18:00 Uhr auf der Caligari Filmbühne in Wiesbaden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung oder Tickets sind nicht erforderlich.
Das Festival bringt Autor:innen, Filmemacher:innen und Publikum zusammen, um über Krimierzählungen in einem sich wandelnden politischen Klima zu diskutieren. Die Gewinner:innen des Drehbuchwettbewerbs werden im Rahmen des Deutschen Fernsehkrimipreises ausgezeichnet. Ziel der Veranstaltung ist es, eine Debatte darüber anzuregen, wie Medien Extremismus durch fiktionale Formate begegnen können.






