Deutsche Bahn setzt mobile Teams für schnellere Bahnhof-Reparaturen ein
Nathalie BauerDeutsche Bahn setzt mobile Teams für schnellere Bahnhof-Reparaturen ein
Deutsche Bahn startet Initiative zur Beschleunigung von Reparaturen an Bahnhöfen
Die Deutsche Bahn hat eine neue Initiative gestartet, um Reparaturen an Bahnhöfen in ganz Deutschland zu beschleunigen. Kern des Plans sind 44 mobile Instandhaltungsteams, die flexibler und effizienter als bisher Probleme vor Ort beheben sollen. Die Teams sind Teil eines umfassenden Notfallprogramms, das die Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen bundesweit verbessern soll.
Die 44 neuen Teams sind an verschiedenen Standorten in Deutschland im Einsatz. Ein Pilotprojekt in Regionen wie Niedersachsen hat bereits erste positive Ergebnisse gezeigt. Zu ihren Aufgaben gehört die Beseitigung sowohl kleinerer als auch größerer Schäden – etwa die Reparatur beschädigter Glasscheiben, die Entfernung von Graffiti oder die Instandsetzung defekter Anlagen.
Zusätzlich werden rund 200 weitere Mitarbeiter eingesetzt, um die Zustände an den Bahnhöfen zu verbessern. Die Deutsche Bahn plant, im Jahr 2026 mehr als 50 Millionen Euro in zusätzliches Personal und technische Aufrüstungen zu investieren. Die mobilen Einheiten arbeiten dabei Hand in Hand mit dem bestehenden Netz von etwa 400 Bahnhof- und Gebäudekontrolleuren.
Katja Hüske, Mitglied des Vorstands von DB InfraGO, bezeichnete Bahnhöfe als die „Visitenkarte“ der Deutschen Bahn. Sie betonte, dass die neuen Teams schnellere Reparaturen und sichtbare Verbesserungen für die Fahrgäste ermöglichen würden.
Ziel der mobilen Einheiten ist es, die Aufenthaltsqualität für Reisende zu steigern und ihr Sicherheitsgefühl zu stärken. Durch die Investitionen und den Ausbau des Personals sollen Optik und Funktionalität der Bahnhofsanlagen aufgewertet werden. Die Initiative knüpft an die laufenden Bemühungen des Unternehmens an, seine Bahnhöfe instand zu halten und kontinuierlich zu verbessern.
