Deutsche Bahn löst Change-Management-Abteilung auf – und setzt auf schlankere Strukturen
Piotr DietzDeutsche Bahn löst Change-Management-Abteilung auf – und setzt auf schlankere Strukturen
Die Deutsche Bahn löst ihre Abteilung für Change-Management im Rahmen einer umfassenden Konzernumstrukturierung auf. Mit diesem Schritt soll die Holding-Struktur des Unternehmens vereinfacht und der Fokus auf die Kerngeschäfte gestärkt werden. Die Abteilung war unter dem früheren Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz eingerichtet worden und hatte unter anderem Projekte wie die Kampagne „Bahnsinn Riedbahn“ betreut.
Das rund 50köpfige Team wird nun aufgelöst. Tätigkeiten, die keinen Mehrwert für das Kerngeschäft bieten, werden gestrichen. Einige Führungskräfte der Abteilung waren intern als „hochgestochene Technokraten“ bezeichnet worden.
Vorstandschefin Evelyn Palla treibt den Umbau zu einer schlankeren Organisation voran. Geplant ist, rund 30 Prozent der Stellen in der Konzernholding abzubauen. Die Restrukturierung spiegelt eine Neuausrichtung der Prioritäten unter ihrer Führung wider.
Die Schließung der Abteilung markiert das Ende einer Ära für interne Projekte wie „Bahnsinn Riedbahn". Das Unternehmen erwartet, dass daraus eine effizientere Struktur entsteht. Durch die Veränderungen werden in der Holding deutlich weniger Positionen verbleiben.






