19 March 2026, 16:28

Denzlingen baut 225 klimaneutrale Wohnungen im Quartier Käppelematten

Ein mehrstöckiges Wohnhaus mit Balkonen, Geländern, Türen, Fenstern, Treppen, Mülltonnen, Pflanzen und Bäumen, das ein geparktes Auto vorne zeigt, umgeben von üppiger Vegetation.

Denzlingen baut 225 klimaneutrale Wohnungen im Quartier Käppelematten

Das Bauvorhaben Käppelematten in Denzlingen schreitet mit der ersten Phase voran. Auf einer Fläche von rund 4,1 Hektar entstehen 225 neue Wohnungen, darunter Wohnungen, Doppelhaushälften und Einfamilienhäuser.

Das Projekt ist Teil eines größeren städtebaulichen Konzepts, zu dem auch das benachbarte Quartier "Unterm Heidach" gehört. Im Mittelpunkt stehen modernes, nachhaltiges Wohnen, die Anbindung an ein klimaneutrales Wärmenetz sowie der Erhalt von Grünflächen.

Am 17. März 2026 gab ein Ausschuss den Zeitplan für die erste Vermarktungsphase frei. Die Bauarbeiten für die Infrastruktur beginnen im Sommer 2026, der Verkauf der Grundstücke startet im Juli desselben Jahres.

Zwei öffentliche Informationsveranstaltungen bieten Anwohnern und Interessenten Einblicke in die Pläne: Die erste findet am 17. April 2026 im Kultur- und Bürgerzentrum Denzlingen statt, die zweite am 6. Mai 2026.

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Das Wärmenetz des Quartiers wird vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben. Es nutzt Abwärme aus dem nahegelegenen Bosch-Industriepark, Biogas aus regionalen Bioabfällen sowie Power-to-Heat-Technologie, die mit überschüssigem Ökostrom gespeist wird. Geplant sind zudem saisonale Wärmespeicher, Erdwärmesonden und eine spätere Wasserstoffinfrastruktur. Betreiber des Systems ist ab 2025 die SWD Energie GmbH.

Das Wohnangebot reicht von Mehrfamilienhäusern bis zu freistehenden Einfamilienhäusern. Das Projekt soll sich harmonisch in die bestehende Landschaft einfügen und gleichzeitig energieeffizientes Wohnen ermöglichen.

Die ersten Wohnungen in Käppelematten werden ab Mitte 2026 vermarktet. Die Infrastrukturarbeiten starten im Sommer, während das Wärmenetz bereits 2025 in Betrieb geht. Das Vorhaben verbindet Wohnraumwachstum mit nachhaltigen Energielösungen für die Region.

Quelle