17 June 2026, 17:48

Daimler Truck gründet neue Marke für militärische Fahrzeuge und setzt auf Wachstum

Daimler Truck gründet Dachmarke für Militärgeschäft

Daimler Truck gründet neue Marke für militärische Fahrzeuge und setzt auf Wachstum

Daimler Truck hat eine neue Marke geschaffen, um sein Verteidigungsgeschäft auszubauen. Unter dem Namen Daimler Truck Defence werden künftig alle Aktivitäten im Bereich militärischer Fahrzeuge der verschiedenen Konzernmarken gebündelt. Mit diesem Schritt will das Unternehmen die wachsende Nachfrage in diesem Sektor nutzen.

Das neu geschaffene Dachmarkenkonzept soll die Verteidigungsaktivitäten des Konzerns zusammenführen. Zum Portfolio gehören nicht nur Lkw von Mercedes-Benz, sondern auch Modelle der Marken Western Star und BharatBenz. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen im Verteidigungsbereich einen Umsatz im mittleren dreistelligen Millionenbereich – ein noch geringer Anteil am Gesamtfahrzeugabsatz.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Federführend bei der Expansion ist das Werk in Wörth am Rhein in Rheinland-Pfalz. Im Rahmen der Ausbaupläne sollen dort über 100 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Aktuell arbeiten rund 1.000 Beschäftigte in der Sparte Verteidigung.

Daimler Truck Defence wird auf modularen Plattformen ziviler Fahrzeuge aufbauen und zudem mit externen Partnern zusammenarbeiten, um spezielle Lösungen zu entwickeln. Bis 2028 strebt das Unternehmen einen Verteidigungsumsatz von einer Milliarde Euro an.

2025 verzeichnete Daimler Truck einen Gesamtumsatz von 49,5 Milliarden Euro. Der Gewinn ging jedoch um 34 Prozent auf zwei Milliarden Euro zurück – bedingt durch US-Zölle und eine schwache Nachfrage in Nordamerika.

Die neue Marke unterstreicht die strategische Ausrichtung auf das Verteidigungsgeschäft als Wachstumsfeld. Militärfahrzeuge machen zwar weiterhin nur einen einstelligen Prozentanteil am Gesamtumsatz aus, doch die Expansion umfasst sowohl Neueinstellungen als auch die breitere Nutzung bestehender Technologien.

Quelle