Chainlink startet bahnbrechendes Stablecoin-Projekt für Euro-Won-Handel in Echtzeit
Piotr DietzChainlink startet bahnbrechendes Stablecoin-Projekt für Euro-Won-Handel in Echtzeit
Ein Konsortium führender Finanzinstitute hat sich mit Chainlink zusammengeschlossen, um Project Pangea zu starten. Die Initiative zielt darauf ab, direkte Wechselgeschäfte zwischen Euro- und Korean-Won-Stablecoins zu ermöglichen. Chainlink stellt die erforderlichen Datenfeeds und die plattformübergreifende Koordination für das Abwicklungssystem bereit.
Project Pangea konzentriert sich auf den Aufbau einer nahtlosen Infrastruktur für den Devisenhandel mit Stablecoins. Damit können regulierte digitale Versionen des Euro und des Koreanischen Won direkt gehandelt werden. Die Plattform unterstützt synchronisierte Payment-versus-Payment-Transaktionen zwischen diesen Währungen.
FairSquareLab bringt seine auf Blockchain basierende Devisenabwicklungsplattform in das Projekt ein. Diese Technologie wird in das Pangea-Layer-1-Netzwerk integriert. Chainlink verknüpft dabei die traditionelle Swift-Infrastruktur mit dezentralen Registertechnologien, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.
Die an der Pilotphase beteiligten Finanzinstitute testen derzeit T+0-Abwicklungen für internationale Überweisungen. Das bedeutet, dass Transaktionen in Echtzeit abgewickelt werden könnten, statt wie bisher mehrere Tage zu dauern. Chainlink übernimmt dabei die Bereitstellung der Datenfeeds, sichert die Kompatibilität zwischen den Netzwerken und koordiniert die Transaktionen.
Die Zusammenarbeit vereint das Blockchain-Know-how von Chainlink mit der Abwicklungstechnologie von FairSquareLab. Banken werden das System in Testläufen auf seine Effizienz für den Stablecoin-Handel prüfen. Bei Erfolg könnte es grenzüberschreitende Transaktionen zwischen regulierten Digitalwährungen deutlich beschleunigen.






