Berlin Recycling Volleys holen sich den zehnten Meistertitel in Folge – doch der Umbruch steht bevor
Murat JähnBerlin Recycling Volleys holen sich den zehnten Meistertitel in Folge – doch der Umbruch steht bevor
Die Berlin Recycling Volleys haben sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Volleyball-Meisterschaft gesichert. Trotz einer durchwachsenen Saison dominierte das Team die Finalserie mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen die SVG Lüneburg. Nun stehen große Veränderungen an, während der Verein die Weichen für die nächste Spielzeit stellt.
Das entscheidende Spiel fand in einer ausverkauften Arena statt, wo die Berliner ihre Gegner in drei Sätzen deutlich bezwangen. Der Triumph markiert ein Jahrzehnt ungebrochener Vorherrschaft im deutschen Volleyball.
Abseits des Platzes formiert das Team bereits seinen Kader neu. Libero Erik Shoji bleibt dem Verein für eine weitere Saison erhalten, während Mittelblocker Louis Kunstmann von VfB Friedrichshafen wechselt. Mindestens sieben Spieler werden den Club jedoch verlassen, darunter Leistungsträger wie Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert. Nur Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz haben ihre Zukunft in Berlin bereits bestätigt.
Hinter den Kulissen bleibt die Frage nach dem Cheftrainer für die kommende Saison vorerst ungeklärt. Geschäftsführer Kaweh Niroomand betonte, dass die Vermeidung einer weiteren unbeständigen Spielzeit oberste Priorität habe.
Mit dem zehnten Titel in der Tasche steht den Berlin Recycling Volleys nun eine Phase des Umbruchs bevor. Mehrere prominente Abgänge und die ungelöste Trainerfrage werden die Vorbereitungen prägen. Die Vereinsführung pocht auf mehr Stabilität nach einer Saison mit wechselhaften Leistungen.






