25 April 2026, 08:24

Ben McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Welt in neuem Dokumentarfilm

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum und Litecoin.

Ben McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Welt in neuem Dokumentarfilm

Ben McKenzie, bekannt geworden durch seine Rolle in *O.C., California, ist zu einem der schärfsten Kritiker der Kryptowährungsbranche geworden. Sein neuer Dokumentarfilm Alle belügen dich – nur um Geld* untersucht Betrug, Fehlinformationen und die menschlichen Kosten des rasanten Aufstieg der Krypto-Welt. Der Film rückt Opfer gescheiterter Plattformen wie Celsius ins Rampenlicht und hinterfragt gleichzeitig den Widerstand der Branche gegen Regulierung.

McKenzies Interesse an Kryptowährungen begann, als er auf Prominenten-Werbung stieß, die ihm zu schön erschien, um wahr zu sein. Mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften recherchierte er tiefer und stieß auf ein System, das er als auf Täuschung aufgebaut bezeichnet. Bitcoin beschreibt er als einen Raum voller Lügen, Desinformation und Krimineller – und wirft der Branche vor, die Risikobereitschaft junger Männer und gesellschaftlichen Druck auszunutzen.

Der Dokumentarfilm zeigt auf, wie sich Krypto-Unternehmen der Verantwortung entziehen, indem sie die Schuld auf Kunden abwälzen. McKenzie verweist auf ein Interview mit dem FTX-Gründer Sam Bankman-Fried, bei dem eine einzige Codezeile verändert wurde, um rücksichtslose Kreditaufnahmen mit Kundengeldern zu ermöglichen. Dies belege, so McKenzie, dass die Branche sich nicht allein auf Code verlassen könne, um menschliche Aufsicht und ethische Verantwortung zu ersetzen.

Doch der Film begnügt sich nicht mit der Enthüllung von Missständen. McKenzie fordert strengere Regulierung und rechtliche Konsequenzen für diejenigen, die gegen Gesetze verstoßen. Er lehnt die Vorstellung ab, dass Technologie allein systemische Probleme lösen könne, und besteht darauf, dass es echter Gerechtigkeit bedarf.

Der Dokumentarfilm erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem McKenzie seine Kritik in das amerikanische Mainstream-Fernsehen trägt und die Erzählungen der Krypto-Branche herausfordert. Indem er sich auf reale Opfer und regulatorische Versäumnisse konzentriert, will der Film Veränderungen anstoßen. Seine Veröffentlichung setzt Politiker und Investoren unter Druck, mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht einzufordern.

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