24 March 2026, 10:25

Baden-Württemberg macht Schulwege mit neuer Verordnung sicherer für Kinder

Gelbes "Slow Down School Zone"-Schild auf der linken Seite einer Straße mit geparkten Fahrzeugen auf der rechten Seite, Bäumen, Gebäuden, Strommasten, Drähten und Himmel im Hintergrund.

Baden-Württemberg macht Schulwege mit neuer Verordnung sicherer für Kinder

Neue Verordnung aus dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg soll Schulwege für Kinder sicherer machen

Mit einer neuen Verordnung will das Verkehrsministerium Baden-Württemberg die Straßen rund um Schulen für Kinder sicherer gestalten. Die Regelungen vereinfachen für Städte und Gemeinden die Einrichtung von Schulstraßen und Schulzonen – und das mit weniger Bürokratie. Die Änderungen unterstützen das Landesprogramm MOVERS, das Kindern und Jugendlichen helfen soll, sicherer zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Tretroller zur Schule zu kommen.

Die Verordnung definiert klare rechtliche Schritte, mit denen Kommunen zwei zentrale Maßnahmen umsetzen können: Schulstraßen sperren den Autoverkehr während der Bring- und Abholzeiten vorübergehend, während Schulzonen bestimmte Straßen dauerhaft für Fahrzeuge schließen. Beide Ansätze verringern die Gefahren im Umfeld von Schulen und ermutigen Kinder, selbstständig zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs zu sein.

Für Fälle, in denen Kinder nicht allein zur Schule kommen können, dürfen Gemeinden zudem spezielle Bring- und Abholbereiche einrichten. Das Verkehrsministerium hat hierzu Leitlinien veröffentlicht, die unter anderem Schildervorgaben und Kriterien für die Auswahl geeigneter Straßen enthalten. Eine Präsentation sowie ein Werkzeugkasten stehen Kommunen zur Umsetzung zur Verfügung.

Das MOVERS-Programm ergänzt diese Maßnahmen mit praktischen Hilfen wie Schulwegplänen, Fahrradprüfungsabzeichen und dem "Sichtbare Schulwege"-Toolkit für Grundschulen. Diese Instrumente unterstützen Kinder und Eltern dabei, sicherere Wege zur Schule zu planen – und stärken so die Ziele der neuen Verordnung.

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Die überarbeiteten Regeln beseitigen rechtliche Hürden für Städte und Gemeinden, die die Sicherheit auf Schulwegen verbessern wollen. Mit klareren Vorgaben und weniger bürokratischem Aufwand könnten nun mehr Kommunen Schulstraßen oder -zonen einführen. Gemeinsam sollen die Verordnung und das MOVERS-Programm in ganz Baden-Württemberg für sicherere, kindgerechtere Schulwege sorgen.

Quelle