Baden-Württemberg fördert Ausbildungsplätze in Kleinbetrieben mit 3.500 Euro Zuschuss
Nathalie BauerBaden-Württemberg fördert Ausbildungsplätze in Kleinbetrieben mit 3.500 Euro Zuschuss
Kleinbetriebe in Baden-Württemberg können ab sofort einen Zuschuss von 3.500 Euro für die Förderung von Ausbildungsplätze beantragen. Die Mittel stammen aus einem umfassenden EU-Aufbaupaket, das die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie abfedern soll. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut stellte die Initiative vor, die dazu beitragen soll, Fachkräfte zu sichern und lokale Unternehmen zu stabilisieren.
Der Zuschuss ist Teil des ESF-Programms "Ausbildungsengagement stärken – REACT-EU". Gefördert werden Betriebe mit bis zu neun Beschäftigten, die zwischen August 2021 und August 2022 einen Ausbildungsvertrag abschließen. Die Förderung läuft bis Ende 2022.
Die Mittel stammen aus REACT-EU, einem 750 Milliarden Euro schweren Aufbainstrument im Rahmen von NextGenerationEU. Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hat daraus rund 36 Millionen Euro für die Unterstützung von Arbeitnehmern und Unternehmen bereitgestellt. Die Gelder werden über den Europäischen Sozialfonds (ESF) Baden-Württemberg abgewickelt.
Neben diesem Zuschuss bietet das Ministerium zwei weitere REACT-EU-Initiativen an: "Betriebliche Weiterbildung" unterstützt Unternehmen bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter, während "Coaching zur Anpassung von Geschäftsmodellen" Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten hilft, ihre Abläufe anzupassen.
Der 3.500-Euro-Zuschuss soll die berufliche Ausbildung in Kleinbetrieben während der Pandemie-Erholung stärken. Antragsberechtigte Unternehmen können sich bis zum Ende des Programms im Dezember 2022 bewerben. Die Förderung ist Teil der umfassenden EU-Bemühungen, die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit in den Mitgliedstaaten zu stärken.






