Ainetters neuer Krimi entlarvt Machtspiele zwischen Mord und Satire
Nathalie BauerAinetters neuer Krimi entlarvt Machtspiele zwischen Mord und Satire
Wolfgang Ainetters neuer Krimi "Einigkeit, Recht und Rache" ist soeben im Haymon Verlag erschienen. Auf 352 Seiten verbindet das Buch politische Satire mit einem packenden Mordfall, der vor dem Hintergrund erbitterter Machtkämpfe in den höchsten Etagen spielt. Für 14,95 Euro verspricht es eine scharfsinnige und schonungslose Abrechnung mit der Welt der Politik.
Die Handlung beginnt im Berliner Luxushotel Adlon während des Bundespresseballs. Dort werden der allgemein verhasste Bundeskanzler und sein oft übergangener Finanzminister tot aufgefunden – ein Fund, der Chaos auslöst. André Heidergott, ein erfahrener Ermittler aus Wien, wird unter großem Druck mit der Aufklärung des Falls beauftragt.
Je tiefer Heidergott gräbt, desto mehr stößt er auf ein undurchdringliches Geflecht aus politischen Intrigen, radikalen Gruppierungen und Medienmanipulation. Im Höhepunkt des Romans entlarvt er die kleinen Machtkämpfe und die Korruption, die hinter den Kulissen der Macht schwelen. Ainetter, selbst ehemaliger Journalist und heute hoher Beamter, schreibt mit beißendem Spott und lässt keinen Zweifel daran, dass er wenig übrig hat für die Mächtigen.
Das Buch eröffnet mit einer augenzwinkernden Distanzierung: Die Geschichte sei "so wahr wie die Wahlversprechen von Friedrich Merz". Zudem betonen alle Figuren, sie seien reine Fiktion – ein spielerischer Seitenhieb auf die nur dünn verschleierten Parallelen zur realen Politik.
"Einigkeit, Recht und Rache" ist ein temporeicher Krimi mit politischer Satire, der durch Ainetters scharfe Feder und seinen Insiderblick besticht. Ein Muss für Fans beider Genres – ab sofort im Buchhandel für 14,95 Euro erhältlich.






