25 April 2026, 08:24

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – "nicht neutral genug"

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – "nicht neutral genug"

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich gegen Ilse Aigner als mögliche Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin ausgesprochen. Die Parteico-Vorsitzende Alice Weidel wirft Aigner vor, in dieser Rolle kaum neutral bleiben zu können. Aigner amtiert derzeit als Präsidentin des Bayerischen Landtags.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Aigners Name ist in den Diskussionen um die Nachfolge im Bundespräsidialamt gefallen. Als führende Vertreterin der Christlich-Sozialen Union (CSU) ist sie seit langem in der bayerischen Politik verankert. Ihre Erfahrung in der Landesführung macht sie zu einer vielbeachteten Anwärterin.

Die AfD lehnt ihre Kandidatur jedoch kategorisch ab. Weidel argumentiert, Aigners enge Bindung an die CSU werde sie daran hindern, unparteiisch zu handeln. Die AfD-Vorsitzende geht davon aus, dass Aigner eher die Interessen ihrer Partei als die der Opposition vertreten würde.

Kritikpunkt ist für Weidel vor allem die Erwartung, dass ein Bundespräsident alle Bürgerinnen und Bürger repräsentieren müsse – und nicht nur eine politische Gruppierung. Die AfD hält Aigners langjährige Parteitreue für unvereinbar mit den Anforderungen des Amtes.

Die Ablehnung der AfD unterstreicht die Bedenken, ob Aigner sich über den Parteienstreit erheben könnte. Im Falle einer Wahl stünde sie vor dem Vorwurf, zu stark mit der CSU verbunden zu sein. Die Debatte spiegelt grundsätzliche Fragen zur Neutralität im höchsten repräsentativen Staatsamt Deutschlands wider.

Quelle