Zoll entdeckt 14 Kilogramm unversteuerten Shisha-Tabak in Freiburger Bar
Ditmar WellerZoll entdeckt 14 Kilogramm unversteuerten Shisha-Tabak in Freiburger Bar
Zollbeamte in Freiburg haben bei einer Routinekontrolle in einer örtlichen Shisha-Bar unversteuerten Wasserpfeifentabak entdeckt. Der Fund weckte den Verdacht auf Steuerhinterziehung – gegen den Besitzer drohen nun mögliche Anklagen. Die Behörden beschlagnahmten über 14 Kilogramm Tabak ohne gültige deutsche Steuerbanderolen.
Die Kontrolle fand in einer Shisha-Bar in Freiburg statt, wo Mitarbeiter des Hauptzollamts Lörrach den illegalen Tabak ausfindig machten. Das Produkt war in der Küche und im Keller versteckt und wog insgesamt mehr als 14 Kilogramm. Da ihm die vorgeschriebenen deutschen Steuerzeichen fehlten, durfte es nicht legal verkauft werden.
Der Fall reiht sich in eine Reihe von Maßnahmen gegen Steuerverstöße in der Shisha-Branche ein. Allein 2023 hatten deutsche Zollbehörden rund 1.200 Bars überprüft, wobei es in über 500 Fällen zu Ermittlungen wegen Handels mit unversteuertem Tabak kam. Für das Jahr 2024 wurden bisher etwa 900 Bars kontrolliert, wobei rund 400 Verfahren eingeleitet wurden.
Dem Barbesitzer wird nun Steuerhinterziehung vorgeworfen. Die Behörden schätzen die hinterzogene Tabaksteuer in diesem Fall auf etwa 700 Euro.
Der beschlagnahmte Tabak bleibt aufgrund der fehlenden Steuerkennzeichnung vom Markt ausgeschlossen. Der Vorfall ist ein weiterer Fall in der wachsenden Zahl von Ermittlungen gegen illegale Tabakverkäufe in Shisha-Bars. Die Behörden setzen ihre Überwachung der Einhaltung steuerrechtlicher Vorschriften in der Branche fort.






