05 May 2026, 06:32

Windader West erreicht Meilenstein: Entwicklungsstopp ab April 2026

Plakat mit einer 2021-Karte der geplanten Windenergie-Pachtgebiete, mit beschriftetem Text und numerischen Indikatoren für jede Position.

Windader West erreicht Meilenstein: Entwicklungsstopp ab April 2026

Ein wichtiger Meilenstein im Projekt Windader West

Ein entscheidender Schritt vorwärts ist im Projekt Windader West gelungen, das Offshore-Windenergie aus der Nordsee in zentrale Verbrauchszentren in Nordrhein-Westfalen bringen soll. Ab dem 7. April 2026 gilt für drei Jahre ein Entwicklungsstopp, der bestimmte Aktivitäten in ausgewiesenen Zonen entlang der geplanten Trassenführung einschränkt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Vorhaben umfasst vier Offshore-Netzanbindungssysteme: Kusenhorst, Rommerskirchen 1, Rommerskirchen 2 und Niederrhein. Diese Systeme werden eine zentrale Schnittstelle zwischen Windparks und Industriezentren bilden. Um den reibungslosen Fortschritt zu gewährleisten, haben die Behörden ein Moratorium für alle Veränderungen verhängt, die Grundstückswerte steigern oder den Bau behindern könnten.

Während dieser Phase sind intensivere landwirtschaftliche Nutzung, Neubauten oder Leitungsverlegungen in den betroffenen Gebieten untersagt. Eine detaillierte Karte der Sperrzonen ist bis zum 22. April 2026 auf der Website des Regierungspräsidiums Münster einsehbar. Die exakte Führung des Stromtrassenkorridors wird erst nach Abschluss des förmlichen Planfeststellungsverfahrens endgültig feststehen.

Der Projektbetreiber Amprion Offshore GmbH plant, den Antrag für den südlichen Abschnitt bei Heiden im dritten Quartal 2028 einzureichen – ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg, die erneuerbare Energie an Land zu bringen.

Der Entwicklungsstopp beginnt am 7. April 2026 und läuft über drei Jahre. Er soll sicherstellen, dass Nutzungsänderungen von Flächen den Fortschritt von Windader West nicht beeinträchtigen. Die finale Trassenführung wird im Rahmen des anstehenden Planfeststellungsverfahrens bestimmt.

Quelle