Wiesbadener Staatstheater setzt 2025/26 auf Vielfalt und politische Debatten
Ditmar WellerWiesbadener Staatstheater setzt 2025/26 auf Vielfalt und politische Debatten
Das Staatstheater Wiesbaden präsentiert seine Spielzeit 2025/2026 – mit Fokus auf Vielfalt, Dialog und künstlerische Wagnisse
Ab September wartet das Programm mit Uraufführungen zu drängenden gesellschaftlichen Themen sowie mit neu inszenierten Klassikern wie Verdis La Traviata auf. Den Auftakt macht am 12. September die Wiesbadener Biennale, gefolgt von der 12. Eröffnungspremiere des Hessischen Staatsballetts, Corps de Walk. Theaterbesucher:innen dürfen sich auf Produktionen zu Klimakrise, Migration und politischem Extremismus freuen. So verbindet die Uraufführung Klimakrise – Ein Tribunal im September 2025 den ökologischen Kollaps mit den globalen COP-Verhandlungen. Im November folgt mit Grenzen die deutsche Erstaufführung einer Auseinandersetzung mit der EU-Grenzpolitik, während Populismus 2.0 im Januar 2026 die Rhetorik der rechten Szene nach den jüngsten Wahlen unter die Lupe nimmt.
Die Preise für das Große Haus liegen zwischen 9,00 € und 149,00 €. Ermäßigungen gibt es für Studierende der Hochschulen RheinMain und Fresenius (kostenloser Eintritt mit gültigem Ausweis), andere Studierende, Auszubildende und Lehrlinge erhalten 50 % Rabatt. Auch Menschen mit Behinderung zahlen den halben Preis. Abonnent:innen profitieren zudem von 25 % Nachlass auf Einzelkarten.
Die Theaterkasse hat dienstags bis freitags von 11:00 bis 19:00 Uhr und samstags von 11:00 bis 14:00 Uhr geöffnet. Karten können auch telefonisch unter 49 611 132325 oder per E-Mail an [email protected] reserviert werden.
Mit einer Mischung aus zeitgenössischen Debatten und künstlerischer Innovation bietet die Spielzeit 2025/2026 sowohl neue Werke als auch bewährte Klassiker. Durch flexible Preise und barrierearme Buchungsmöglichkeiten will das Theater ein breites Publikum für sein ganzjähriges Programm begeistern.






