Warum wir am 10. Februar die blöde Nuss feiern – und was dahintersteckt
Piotr DietzWarum wir am 10. Februar die blöde Nuss feiern – und was dahintersteckt
Jedes Jahr am 10. Februar findet ein ungewöhnliches Fest statt: der Tag der blöden Nuss. Dieser skurrile Feiertag wurde von einer deutschen Marketingagentur erfunden – nach einem besonders frustrierenden Arbeitstag. Er hat nichts mit anderen Gedenktagen am 10. Februar zu tun, wie dem Tag des Regenschirms oder dem Welttag der Hülsenfrüchte.
Der Tag der blöden Nuss entstand 2015. Die Idee stammte von der viasion GmbH, einer Personalmarketing-Agentur aus Wipperfürth. Das Team hatte einen Tag voller kleiner, nerviger Rückschläge erlebt – so ähnlich, wie wenn man eine Nuss knackt und sie innen hohl ist.
Um den Anlass zu würdigen, empfiehlt viasion eine einfache Tradition: Nüsse einfach direkt aus der Tüte zu essen. So umgeht man die Enttäuschung, eine leere Schale zu knacken. Übrigens hat der Feiertag nichts mit Hans Hachenberg zu tun, einem rheinischen Karnevalisten mit dem Spitznamen "Doofe Noß" (blöde Nuss).
Seit seiner Einführung 2015 bleibt der Tag der blöden Nuss eine humorvolle Erinnerung an die kleinen Alltagsärger. Jährlich am 10. Februar lädt er dazu ein, die kleinen Freuden – wie eine Handvoll Nüsse – ohne Umstände zu genießen.






