14 April 2026, 22:23

Turbulence: Berlins neuer inklusiver Kulturort startet am alten Flughafen Tegel

Menschen sitzen auf einem Flughafenboden und halten ein "Berlin wegen Klimakrise abgesagt"-Schild mit verstreuten Besitztümern und Rolltreppen im Hintergrund.

Turbulence: Berlins neuer inklusiver Kulturort startet am alten Flughafen Tegel

Turbulence: Neuer Kulturort am ehemaligen Flughafen Tegel eröffnet

Am ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel hat mit Turbulence ein neuer kultureller Veranstaltungsort seine Pforten geöffnet. Das Gelände, das bis zu seiner Schließung im November 2020 ein lebhafter Flughafen war, wird nun zu einem nachhaltigen Innovationszentrum umgestaltet. Mit der ersten Veranstaltung LIFTOFF am 30. September 2022 startete Turbulence seine Mission, einen inklusiven Partyraum für alle zu schaffen.

Der Ort befindet sich in der Alten Frachtkantine, der früheren Kantine des Flughafens, die nun zu einem lebendigen Kulturraum umfunktioniert wurde. Auf einer 3.747 Quadratmeter großen Freifläche bietet Turbulence Live-Musik, DJ-Sets, visuelle Installationen und Sitzgelegenheiten für Gäste.

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Barrierefreiheit steht im Mittelpunkt des Projekts. In Zusammenarbeit mit der Initiative Barrierefrei Feiern garantiert der Club barrierefreien Zugang, Unterstützung für hör- und sehbehinderte Besucher:innen sowie einen eigenen Accessibility Point für Hilfestellungen. Künftige Veranstaltungen bleiben kostenlos, allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 700 Personen begrenzt.

Turbulence verpflichtet sich zudem zu ethischen Buchungspraktiken: Das Kollektiv setzt ausschließlich Künstler:innen ein, die keine Geschichte diskriminierenden Verhaltens oder entsprechender Handlungen aufweisen. Aktuelle Informationen zu anstehenden Events gibt es auf ihrem Instagram-Profil.

Die Umwandlung des Flughafens Tegel schreitet mit Turbulence als neuem kulturellen Angebot voran. Kostenlos, zugänglich und inklusiv will der Veranstaltungsort Maßstäbe für Events in Berlin setzen. Weitere Details zu Auftritten und Initiativen werden über die sozialen Medien bekannt gegeben.

Quelle