03 April 2026, 12:29

Schwerverletzter nach E-Bike-Sturz in Ulm – Polizei ermittelt zu Unfallursache

Eine Gruppe von Menschen, die nachts mit Fahrrädern eine gut beleuchtete Stadtstraße hinunterfahren, alle tragen Helme.

Schwerverletzter nach E-Bike-Sturz in Ulm – Polizei ermittelt zu Unfallursache

Schwerverletzter nach Sturz mit E-Bike in Ulm

Ein 68-jähriger Mann hat sich bei einem Sturz von seinem E-Bike in Ulm schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich an einem Nachmittag gegen 16:45 Uhr auf der Alten Holzhäuser Straße. Die Polizei in Uhingen ermittelt nun zur Unfallursache.

Der Radfahrer erlitt schwere Kopfverletzungen, als er auf die Straße aufschlug. Er wurde notfallmäßig ins Krankenhaus gebracht. Über seinen aktuellen Zustand liegen noch keine Angaben vor.

Der Vorfall reiht sich in die wachsenden Bedenken zur Fahrradsicherheit in Deutschland ein. Im Jahr 2023 verzeichneten die offiziellen Verkehrsstatistiken bundesweit 76.000 Verletzte und 689 Todesopfer bei Fahrradunfällen. Jährlich verletzen sich etwa 70.000 Radfahrer, wobei rund ein Drittel Kopfverletzungen erleidet. Bei der Hälfte aller tödlichen Fahrradunfälle sind Kopfverletzungen die Ursache.

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Die Polizei hat unter dem Motto "Schütz dein Bestes!" eine Kampagne gestartet, um die Helmtragequote zu erhöhen. Die Initiative zielt darauf ab, schwere Verletzungen durch sicheres Fahrverhalten zu verringern.

Die Ermittlungen zum Unfall in Ulm dauern an. Die Behörden appellieren weiterhin an Radfahrer, Helm zu tragen – als zentrale Sicherheitsmaßnahme. Kopfverletzungen bleiben die häufigste Todesursache bei Fahrradunfällen in ganz Deutschland.

Quelle