23 May 2026, 16:26

Salzgitter lehnt Tiny Houses ab – warum die Stadt keine Mini-Häuser will

Baugenehmigungen für Tiny Houses? So entschied der Rat der Stadt Salzgitter

Salzgitter lehnt Tiny Houses ab – warum die Stadt keine Mini-Häuser will

Ein Antrag zur Einführung von Tiny Houses in Salzgitter ist vom Stadtrat deutlich abgelehnt worden. Die von der DiBo-Fraktion eingebrachte Initiative zielte darauf ab, die Baugenehmigungen für die kompakten Häuser zu vereinfachen. Befürworter argumentierten, dies käme sowohl jungen Familien als auch älteren Bürgern zugute, die ihren Wohnraum verkleinern möchten.

Die DiBo-Ratsgruppe, angeführt von den ehemaligen AfD-Politikern Thomas Disselhof und Jörg Bogun, hatte den Antrag Anfang dieser Woche eingereicht. Sie schlugen vor, Tiny Houses an junge Familien zu verkaufen, um den Bedarf an Senioreneinrichtungen zu verringern und die finanzielle Belastung der Stadt zu mindern. Zudem betonte der Vorschlag die Vorteile für ältere Menschen, da solche Häuser oft barrierefrei und leichter zu unterhalten seien.

Der Antrag forderte, Tiny Houses in die aktuellen und künftigen Bebauungspläne aufzunehmen. Zudem sollten klare Regelungen für Bau und Aufstellung geschaffen werden, um das Verfahren zu vereinfachen. Bei der Abstimmung am Mittwoch sprachen sich jedoch nur zwei Ratsmitglieder für die Idee aus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mit der Ablehnung des Antrags werden Tiny Houses vorerst kein Bestandteil der Wohnungsbaustrategie Salzgitters. Die Entscheidung des Rates bedeutet, dass es keine Änderungen bei Bebauungsplänen oder Baugenehmigungsvorschriften geben wird. Der Vorschlag der DiBo-Fraktion wurde ohne weitere Diskussion ad acta gelegt.

Quelle