Reutlingen startet mit Polizei-Kampagne für sichere Schulwege nach den Ferien
Nathalie BauerReutlingen startet mit Polizei-Kampagne für sichere Schulwege nach den Ferien
Schulen in Reutlingen öffnen am 15. September 2025 wieder – Polizei startet Kampagne "Sicherer Schulweg"
Hunderte Erstklässler und andere Schüler kehren am 15. September 2025 in Reutlingen zurück in die Klassenzimmer. Die örtliche Polizei startet anlässlich der Schulöffnung die Aktion "Sicherer Schulweg", um die jüngsten Verkehrsteilnehmer zu schützen – denn durch ihre Unerfahrenheit sind sie auf den Straßen besonders gefährdet.
Vor allem Erstklässler sind gefährdet, da ihnen oft das Bewusstsein für Verkehrsgefahren fehlt und sie sich unberechenbar verhalten. Ihre geringe Körpergröße macht das Überqueren von Straßen zusätzlich riskant, besonders wenn Autofahrer in Schulnähe rücksichtslos parken. Allein im vergangenen Jahr wurden im Raum Reutlingen 33 Unfälle mit Kindern zwischen sechs und 17 Jahren registriert.
Polizei kontrolliert und berät Die Beamten werden vermehrt in Schulnähe präsent sein, um Falschparker zu überwachen und darauf zu achten, dass Kinder im Auto richtig gesichert sind. Zudem werden sie junge Radfahrer anhalten, um auf sicheres Verhalten hinzuweisen und deren Fahrräder auf Verkehrstauglichkeit zu prüfen. Eltern wird geraten, den Schulweg vorher mit ihren Kindern zu Fuß oder mit dem Rad abzugehen, um Gefahrenstellen zu besprechen und sicheres Verhalten einzuüben.
Appell an alle Verkehrsteilnehmer Die Behörden erinnern daran, in der Nähe von Schulen besonders langsam zu fahren und aufmerksam auf Kinder zu achten. Autofahrer sollten stets bremsbereit sein, da Schüler plötzlich auf die Fahrbahn treten können. Zu Fuß gehen oder Radfahren wird ausdrücklich empfohlen – das fördert nicht nur die Selbstständigkeit der Kinder, sondern entlastet auch den Verkehr.
Ziel: Weniger Unfälle durch mehr Sicherheit Mit der Kampagne soll die Sicherheit rund um Schulen erhöht und die Unfallzahlen gesenkt werden. Die Polizei wird Verkehrskontrollen durchführen und sowohl Kinder als auch Erwachsene aufklären. Schulen, Eltern und Autofahrer sind gleichermaßen aufgerufen, ihren Beitrag zu leisten, damit die jüngsten Schüler sicher ans Ziel kommen.






