02 April 2026, 20:21

Polizei greift bei Nahost-Demo in Stuttgart wegen verbotener Symbole ein

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße und trägt Fahnen und Schilder mit Text, begleitet von einem geparkten Auto und einem Baum auf der linken Seite, mit Gebäuden und Namensschildern im Hintergrund.

Polizei greift bei Nahost-Demo in Stuttgart wegen verbotener Symbole ein

Am 19. November 2023 fand in Stuttgart eine Demonstration in Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt statt. Die Polizei überwachte die Veranstaltung genau, nachdem sie bereits im Vorfeld verbotene Materialien beschlagnahmt hatte.

Die Kundgebung begann um 16:15 Uhr mit einer Auftaktveranstaltung am Schillerplatz. Mehrere hundert Beamte, darunter auch berittene Einheiten, waren im Einsatz, um für Ordnung zu sorgen. Während der Veranstaltung war zudem ein Dolmetscher anwesend.

Noch vor Beginn des Demonstrationszugs beschlagnahmten die Behörden ein Plakat, das deutsche Politiker diffamierte, sowie zwei Fahnen. Diese Gegenstände werden nun auf mögliche strafrechtliche Relevanz geprüft.

Die Demonstration verlief durch die Innenstadt, ohne größere Verkehrsbehinderungen zu verursachen. Allerdings hielt während der Abschlusskundgebung eine 32-jährige Frau eine Rede mit verbotenen Inhalten. Sie äußerte öffentlich ihre Unterstützung für eine verbotene Organisation, woraufhin die Polizei ein Strafverfahren gegen sie einleitete.

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Die Veranstaltung endete ohne weitere Zwischenfälle. Die Ermittlungen zu den beschlagnahmten Materialien und der Rede der Frau dauern jedoch an. Die Behörden werden prüfen, ob weitere Anklagen folgen.

Quelle