18 April 2026, 06:24

PETA enthüllt brutale Elefanten-Dressur im Wuppertaler Zoo mit Video-Beweisen

Zwei Elefanten beim Spielen im Wasser in einem Zoo, mit einer Person, die sie besprüht, umgeben von Felsen, blühenden Pflanzen, einem Zaun, einem Gebäude mit Fenstern, einer Tafel und einem Dach mit Deckenleuchten.

PETA enthüllt brutale Elefanten-Dressur im Wuppertaler Zoo mit Video-Beweisen

Die Tierrechtsorganisation PETA wirft dem Wuppertaler Zoo vor, seine afrikanischen Elefanten misshandelt zu haben. Neu veröffentlichtes Videomaterial aus dem Jahr 2018 zeigt, wie Pfleger gewaltsame Methoden anwenden, um die Tiere zur Vorführung von Kunststücken und zum Posieren für Fotos zu zwingen. Besonders kritisiert wird, dass selbst der jüngste Elefant des Zoos, das Baby Tuffi, solchen Bedingungen ausgesetzt wird.

Die Aufnahmen, die zwischen Mai und Juli 2018 entstanden, zeigen, wie Pfleger die Elefanten während des Trainings und bei Waschvorgängen mit einem Elefantenspieß anstechen. In einer Szene zieht ein Tierpfleger an den Stoßzähnen eines Elefanten, um das Tier dazu zu bringen, einen Besucher auf seinem Rücken reiten zu lassen. Ein weiterer Ausschnitt dokumentiert, wie Mitarbeiter die Tiere zu unnatürlichem Verhalten für die Unterhaltung der Besucher zwingen.

Die Biologin Dr. Yvonne Würz, Expertin von PETA, verurteilte die Praktiken des Zoos als schädlich und ausbeuterisch. Sie betonte, dass Elefanten nicht ohne Zwang dressiert werden könnten – eine Auffassung, die von führenden Tierschutzexperten geteilt wird. PETA hat den Zoo wiederholt aufgefordert, auf "geschützten Kontakt" umzustellen, ein sichereres System, bei dem Pfleger und Tiere durch Barrieren voneinander getrennt bleiben.

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Die Organisation hatte sich zudem in einem Schreiben an Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke und die Fraktionen des Stadtrats gewandt und die Missstände detailliert beschrieben. Trotz der Appelle blieb eine offizielle Reaktion aus. PETA erneuert nun seine Forderung an den Zoo, diese Praktiken umgehend zu beenden.

Laut Berichten setzt der Zoo Elefanten vermehrt bei Sonderveranstaltungen ein, möglicherweise um rückläufige Besucherzahlen auszugleichen. Dies wirft weitere Bedenken hinsichtlich des Wohlergehens der Tiere auf – insbesondere bei dem jungen Tuffi, der bereits solchem Stress ausgesetzt ist.

PETAs aktuelle Forderungen zielen darauf ab, die Nutzung von Elefanten als Fotorequisiten zu stoppen und alle erzwungenen Vorführungen zu beenden. Die Organisation besteht darauf, dass der Wuppertaler Zoo zu artgerechten Umgangsformen übergehen muss, um die Tiere vor weiterem Leid zu schützen. Ohne ein Einschreiten bleiben die Elefanten der anhaltenden Misshandlung ausgesetzt.

Quelle