Nioh 3 revolutioniert Soulslike-Genre mit Samurai- und Ninja-Stilen
Nathalie BauerNioh 3 revolutioniert Soulslike-Genre mit Samurai- und Ninja-Stilen
Nioh 3 setzt neue Maßstäbe im Soulslike-Genre – mit tiefgründigem Kampfsystem und einem ausgefeilten Spieldesign hat der Titel viel Lob geerntet. Das Spiel führt zwei unterschiedliche Spielstile ein – den des Samurais und den des Ninjas – und verfeinert gleichzeitig die typischen Herausforderungen der Reihe. Mit einer Metacritic-Wertung von 86 zählt es zu den besten Vertretern seines Genres.
Der neueste Teil baut auf seinen Vorgängern auf und setzt auf eine offener gestaltete Spielwelt. Spieler erkunden große Zonen, die als "offene Gebiete" bezeichnet werden, und wenden sich damit von den strikt linearen Leveln früherer Teile ab. Diese Änderung verleiht der Erkundung und Entdeckung mehr Tiefe.
Der Kampf bleibt die größte Stärke des Spiels und wurde nun um die Samurai- und Ninja-Stile erweitert. Jeder bietet einzigartige Bewegungen und Strategien, die Spieler belohnen, die sich in die Mechaniken einarbeiten. Zudem gibt es Verbesserungen im Bereich der Spielqualität, etwa eine automatische Inventarverwaltung, die für mehr Übersicht sorgt.
Kritiker heben die Kreativität bei Gegner- und Bosdesign hervor, auch wenn einige Parallelen zu früheren Titeln erkennen. Das Beutesystem und die Charakterentwicklung sind ebenso ausgereift und bieten vielfältige Anpassungsmöglichkeiten. Allerdings wurde die Handlung als wenig einprägsam kritisiert – sie hinterlässt kaum einen bleibenden Eindruck.
Nioh 3 spricht sowohl langjährige Fans als auch Neulinge an, dank des verfeinerten Kampfsystems und der freieren Erkundung. Der Preis von 80 Euro hat zwar einige Kritik ausgelöst, doch die Tiefe und die hochwertige Umsetzung rechtfertigen seinen Platz unter den Genre-Größen. Spieler dürfen sich auf eine anspruchsvolle, aber lohnende Erfahrung freuen.






