Kreuz Kaiserberg in Duisburg wird zum immateriellen Kulturerbe – und feiert mit Asche-Fußball
Ditmar WellerKreuz Kaiserberg in Duisburg wird zum immateriellen Kulturerbe – und feiert mit Asche-Fußball
Die Bolzplätze am Kreuz Kaiserberg in Duisburg sind offiziell als immaterielles Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen anerkannt worden. Die neu renovierte Aschefläche wurde mit einem feierlichen Eröffnungsspiel eingeweiht, bei dem die rote Mannschaft unter den Augen des Fußballlegende Bernard Dietz einen 2:0-Sieg errang.
Die Sanierung des Platzes kostete rund 43.000 Euro, wobei fast die Hälfte der Summe vom Lions Club Duisburg Concordia bereitgestellt wurde. Das Projekt bringt Entlastung für die örtliche Grundschule am Berg, die seit dem Verlust ihrer eigenen Turnhalle nun die verbesserte Anlage nutzen kann.
Bernard Dietz, einstiger Bundesliga-Star, eröffnete das erste Spiel mit einem Pfiff. Später bemerkte er, der Kreuz Kaiserberg bleibe ein harter Spielort – selbst für jemanden, der einst als torgefährlichster Abwehrspieler der Liga galt. Auch Bürgermeister Sören Link ließ sich zu einem scherzhaften Zitat hinreißen: „Helden werden auf Asche geboren“, und spielte damit auf den rauen, aber charakterstarken Geist des Platzes an.
Die wiederhergestellte Aschefläche steht für eine Rückkehr zur Tradition und bewahrt den historischen Charakter des Ortes, während sie der Gemeinschaft erneut dient. Die Anerkennung des Kreuz Kaiserbergs als Kulturerbe sichert sein Vermächtnis für kommende Generationen. Mit dem nun vollständig renovierten und genutzten Platz erhalten lokale Schulen und Fußballbegeisterte einen erneuerten Raum zum Spielen. Der Erfolg des Projekts spiegelt sowohl das Engagement der Gemeinschaft als auch die anhaltende Bedeutung des Ortes für Duisburg wider.






