05 May 2026, 23:09

Junge Talente zeigen ihre Sicht auf Heimat beim ersten Fotowettbewerb in Geisa

Eine Gruppe von Kindern in Schuluniformen posiert vor einem Gebäude mit Fenstern und einer Wand für ein Foto unter einem Himmel voller weißer Wolken.

Junge Talente zeigen ihre Sicht auf Heimat beim ersten Fotowettbewerb in Geisa

Ein neuer Fotowettbewerb hat junge Talente aus aller Welt zusammengebracht, um sich mit dem Thema Heimat auseinanderzusetzen. Der erste Athanasius-Kircher-Fotowettbewerb, der im Herbst 2025 ins Leben gerufen wurde, gipfelt in einer Ausstellung in der Geisaer Kunstgalerie, die am 9. Mai 2026 eröffnet wird. Die prämierten Arbeiten werden dort neben Werken berühmter Künstler wie Dalí, Chagall und Münter zu sehen sein.

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Der Wettbewerb forderte Teilnehmer zwischen 10 und 21 Jahren auf, das Thema „Unsere Heimat – durch meine Augen“ künstlerisch zu interpretieren. Über 200 Einsendungen trafen aus der Rhön-Region sowie von Partnerschulen in Dubai und Peking ein. Organisiert vom Förderverein für Kunst, Kultur und Wissenschaft Geisa e.V., sollte der Wettbewerb junge Perspektiven auf den Begriff der Heimat in den Mittelpunkt stellen.

Am 22. April 2026 begutachtete eine Jury, der auch Mitglieder der Deutschen Fotografischen Akademie angehörten, die eingereichten Arbeiten. Den Vorsitz hatte Frank Hausdörfer, ein international anerkannter Fotograf, der die Verbindung des Wettbewerbs zu Athanasius Kircher betonte – einem Gelehrten des 17. Jahrhunderts, der für seine vielseitigen Studien bekannt ist.

Die Ausstellung wird am 9. Mai 2026 um 14:00 Uhr in der Anneliese-Deschauer-Galerie mit einer Preisverleihung eröffnet. Besucher erwarten Kaffee, Kuchen und eine bunte Palette kreativer Ideen. Die Schau bleibt bis Ende August 2026 geöffnet.

Die siegreichen Fotografien geben Einblick, wie junge Menschen Heimat wahrnehmen. Die Ausstellung läuft bis Ende August 2026 und bietet die Gelegenheit, ihre Werke neben etablierten Künstlern zu erleben. Die Veranstaltung markiert die erste Auflage, die die Organisatoren künftig zu einem regelmäßigen Festival der Jugendfotografie ausbauen möchten.

Quelle