15 April 2026, 00:32

Hessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband

Gedenkstätte in Berlin mit Blumen, Kerzen, Fotos und Postern vor einem Zaun.

Hessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband

Der Bund der Vertriebenen (BdV) in Hessen hat vom Landesregierung eine Förderung in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Innenminister Roman Poseck überreichte die Mittel im Haus der Heimat in Wiesbaden. Das Geld soll die Arbeit der Organisation bei der Bewahrung der Geschichten von Flucht, Vertreibung und Neuanfang unterstützen.

Der hessische Landesverband des BdV widmet sich der Organisation von Begegnungen, der Pflege kultureller Traditionen und der Förderung des Dialogs. Er vertritt im gesamten Bundesland deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler. Die stellvertretende Landesvorsitzende Rose-Lore Scholz nahm die Förderung entgegen und bezeichnete sie als Vertrauensbekundung für die Mission der Organisation.

Die Mittel stammen aus dem Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimat. Ein Teil der Summe fließt in die gemeinsame Landesstelle, die für die Abwicklung großangelegter Vorhaben zuständig ist. Minister Poseck betonte, die Förderung sei ein Zeichen von Verantwortung, Erinnerungskultur und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

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Beamte hoben hervor, dass die finanzielle Unterstützung ein nachhaltiges Signal setze. Sie solle die Institutionen stärken und die Kontinuität der BdV-Arbeit für die kommenden Jahre sichern.

Mit den 150.000 Euro kann der Bund der Vertriebenen seine Aktivitäten in Hessen aufrechterhalten. Durch die Förderung von kultureller Bewahrung und Dialog wird die Rolle des Verbandes in der historischen Erinnerungskultur gestärkt. Der Beitrag der Landesregierung unterstreicht zudem ihr Engagement für Stabilität und soziale Integration.

Quelle