Heidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei ab 2027
Murat JähnHeidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei ab 2027
Heidelberg baut neue Brücke für bessere Rad- und Fußwege in der Stadt
Mit der Gneisenaubrücke entsteht eine direkte Verbindung zwischen Bahnstadt und Bergheim – autofrei und barrierefrei. Das Projekt erhält erhebliche Landesförderung aufgrund seiner ökologischen und verkehrspolitischen Vorteile.
Die 128 Meter lange Brücke ist bereits im Bau, der Neckar-Übergang soll ab 2027 entstehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 19 Millionen Euro, wovon Baden-Württemberg 75 Prozent (13,75 Millionen Euro) übernimmt.
Die Gneisenaubrücke wird getrennte Wege für Radfahrer und Fußgänger bieten und so Sicherheit und Komfort für alle Nutzer gewährleisten. Zudem verknüpft sie drei geplante Radschnellverbindungen: Heidelberg–Mannheim, Heidelberg–Schwetzingen sowie Heidelberg–Wiesloch–Walldorf. Von der direkten Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen werden voraussichtlich rund 11.000 Radfahrer profitieren.
Langfristig ist eine Verlängerung der Route über den Neckar bis zum Campus Neuenheimer Feld vorgesehen. Die Förderzusage des Landes unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Radverkehrsförderung und die Emissionsreduktion in Heidelberg.
Die Gneisenaubrücke schafft eine zentrale Verkehrsachse, die Klimaziele und aktive Mobilität unterstützt. Mit der gesicherten Finanzierung ist das Vorhaben auf Kurs, um tausenden täglichen Radfahrern und Fußgängern bessere Verbindungen zu bieten.






