Harz und Lüneburger Heide: Wo die Wasserqualität zum Baden einlädt
Badespaß mit bester Wasserqualität: Harz bis Lüneburger Heide locken mit sauberen Gewässern
Badende in der Region zwischen Harz und Lüneburger Heide haben in diesem Sommer die Qual der Wahl – fast alle offiziellen Badegewässer glänzen mit Spitzenbewertungen für die Wasserqualität. Gleichzeitig warnen die Behörden vor empfindlichen Strafen für diejenigen, die in gesperrten Bereichen trotzdem ins Wasser gehen.
Das Landesgesundheitsamt bewertet die Wasserqualität der Badestellen nach einem Sternesystem: Drei Sterne stehen für „hervorragend“, zwei Sterne für „gut“. In diesem Jahr erhielten nahezu alle untersuchten Seen und Teiche in der Region entweder die Bestnote oder ein „gut“.
Spitzenreiter Goslar mit acht Top-Gewässern Besonders gut schneidet der Landkreis Goslar ab: Gleich acht Badeplätze wurden mit „hervorragend“ ausgezeichnet, darunter die Innerstetalsperre, der Kiefhölzer Teich und der Obere Grumbacher Teich. Auch Wolfsburgs Allersee und der Salzgitter See glänzen mit der Bestbewertung. In Wolfenbüttel erhielten der Schladener Badeteich und das Fümmelee ebenfalls die höchste Stufe.
In Braunschweig gibt es zwei Gewässer mit der Note „gut“: den Heidbergsee (Nord und Süd) sowie das Kennelbad I und II. Mit über 20 überwachten Badestellen bietet die Region damit reichlich sichere Möglichkeiten, sich an heißen Tagen abzukühlen.
Vorsicht vor Badeverboten – hohe Bußgelder drohen Doch nicht überall ist Baden erlaubt: An vielen Seen und Teichen gelten weiterhin Badeverbote. Wer diese missachtet, muss mit Strafen von bis zu 5.000 Euro rechnen. In Naturschutzgebieten kann das unerlaubte Baden sogar Bußgelder bis zu 2.000 Euro nach sich ziehen.
Die hervorragenden Bewertungen sind das Ergebnis regelmäßiger Wasseranalysen in der gesamten Region. Urlauber und Einheimische können sich also auf eine große Auswahl sauberer und sicherer Badeplätze freuen – wer sich jedoch nicht an die Regeln hält, muss tief in die Tasche greifen.






