01 May 2026, 22:26

Grünen-Politiker warnt: Antisemitismus in Deutschland erreicht besorgniserregendes Ausmaß

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Grünen-Politiker warnt: Antisemitismus in Deutschland erreicht besorgniserregendes Ausmaß

Antisemitismus in Deutschland nimmt dramatisch zu – jüdische Gemeinden fühlen sich immer unsicherer

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Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, hat sich angesichts der wachsenden Hasskriminalität und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden in Deutschland mit deutlichen Worten zu Wort gemeldet. Er fordert, die Gesellschaft müsse endlich entschlossener handeln, um jüdische Menschen im gesamten Land zu schützen.

Von Notz bezeichnete die zunehmenden Angriffe auf jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger als „inakzeptabel und zutiefst beunruhigend“. Gleichzeitig verurteilte er jeden Versuch, antisemitische Hassrede mit Verweis auf die Politik der israelischen Regierung unter Benjamin Netanyahu zu rechtfertigen. Solche Argumentationen trügen nur dazu bei, die Feindseligkeiten weiter anzuheizen.

Seit dem Hamas-Angriff auf Israel im Oktober des vergangenen Jahres betrachten mittlerweile mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland das Land als weniger sicher. Diese verschärfte Wahrnehmung hat die Forderungen nach konsequenterem Vorgehen gegen Antisemitismus weiter verstärkt.

Der Grünen-Politiker betonte, die deutsche Gesellschaft trage eine besondere Verantwortung, Antisemitismus mit allen rechtlichen Mitteln zu bekämpfen. Er rief Behörden und Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen auf, mit größerer Entschlossenheit gegen das Problem vorzugehen.

Von Notz’ Äußerungen unterstreichen die Dringlichkeit, den Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland zu intensivieren. Angesichts der wachsenden Ängste vieler Jüdinnen und Juden macht sein Appell deutlich, wie wichtig rechtliche und gesellschaftliche Gegenmaßnahmen sind. Die Lage erfordert anhaltende Wachsamkeit und konkrete Schritte, um Sicherheit und Gleichberechtigung zu gewährleisten.

Quelle