11 May 2026, 10:31

Grüne in Rheinland-Pfalz setzen auf rein weibliche Doppelspitze nach Wahlniederlage

Zwei Frauen stehend an einem Rednerpult mit Mikrofon und angeschlossenem Bildschirm, mit einem Blumenstrauß in der Hand, auf einer Grünen Party-Veranstaltung.

Grüne in Rheinland-Pfalz setzen auf rein weibliche Doppelspitze nach Wahlniederlage

Die Grünen in Rheinland-Pfalz haben nach der Landtagswahl, bei der sie Stimmenverluste hinnehmen mussten, eine neue rein weibliche Führungsspitze gewählt. Christin Sauer und Carolin Cloos wurden zu gleichberechtigten Landesvorsitzenden gewählt, während Katrin Eder die Fraktionsvorsitzende im Mainzer Landtag übernahm. Die Partei will nun bis 2031 das Vertrauen zurückgewinnen und wieder an Einfluss gewinnen.

Bei der jüngsten Landtagswahl erreichten die Grünen 7,9 Prozent der Stimmen – ein Rückgang um 1,4 Prozentpunkte. Trotz des Rückschlags zeigte sich Katrin Eder stolz auf das Ergebnis und kündigte an, die Partei werde als Oppositionskraft die Landesregierung zum Handeln drängen. Im Landtag, wo die Grünen über zehn Sitze verfügen, wird sie die Fraktion anführen.

Zur neuen Führung gehört Christin Sauer, eine 33-jährige Politikerin aus Mainz, die mit 63,37 Prozent der Stimmen gewählt wurde. Seit 2019 sitzt sie im Mainzer Stadtrat und leitete zuvor den örtlichen Grünen-Kreisverband. Carolin Cloos aus Worms erhielt mit 72,28 Prozent Zustimmung ebenfalls einen Spitzenposten. Beide werden die Partei gemeinsam führen und daran arbeiten, das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler zurückzugewinnen.

Sauers Wahlkampf stand im Zeichen der Wiederherstellung des Glaubens an die grüne Politik. Ihr Ziel ist es, die Partei bis 2031 zurück in die Landesregierung zu führen. Erstmals in der Geschichte der rheinland-pfälzischen Grünen besteht der Landesvorstand damit ausschließlich aus Frauen.

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Mit Eder, Sauer und Cloos in Schlüsselpositionen ist die neue Führungsetage der Grünen nun komplett. Die Partei verfügt über zehn Mandate im Landtag und will von der Opposition aus Politik mitgestalten. Der Fokus liegt darauf, bis zur Wahl 2031 die Unterstützung in der Bevölkerung wieder zu stärken.

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