10 April 2026, 12:25

Große Fortbildung für Feuerwehr und Katastrophenschutz im Bodenseekreis

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung arbeiten an einem Feuerhydranten mit Rohren und Ventilen im Hintergrund.

Große Fortbildung für Feuerwehr und Katastrophenschutz im Bodenseekreis

Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte aus Feuerwehr und Katastrophenschutz in Eriskirch

Am 8. November fand in Eriskirch eine Schulung für Verantwortliche aus Feuerwehr und Zivilschutz statt. Organisiert vom Landratsamt Bodenseekreis, zog die Veranstaltung über 270 Teilnehmer aus der gesamten Region an. Im Mittelpunkt standen die Verbesserung der Zusammenarbeit sowie aktuelle Entwicklungen in der Notfallbewältigung.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Begrüßungsrede von Bürgermeister Arman Aigner. Auch der Erste Landesbeamte Christoph Keckeisen sprach und betonte die unverzichtbare Arbeit der Rettungskräfte vor Ort.

In den Pausen hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich die neuesten Fahrzeuge der Feuerwehr Bodenseekreis anzusehen. Die Ausstellung präsentierte moderne Ausrüstung, wie sie im regionalen Einsatz zum Einsatz kommt.

Kreisbrandmeister Alexander Amann und Stadtbrandmeister Felix Engesser stellten Ergebnisse einer aktuellen Fachtagung zur Vereinheitlichung von Alarmcodes vor. Ab 2025 werden die Feuerwehren in Sigmaringen, Ravensburg und im Bodenseekreis über die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben nach einheitlichen Alarmrichtlinien arbeiten.

Stefan Amann und Björn Hussal, die Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehren in Meckenbeuren und Oberteuringen, berichteten über wetterbedingte Einsätze in ihren Gemeinden. Ihre Schilderungen umfassten die Herausforderungen bei Extremwetterlagen.

Zwei Beamte des Kriminaldauerdienstes 8 erläuterten Methoden und Technologien zur Brandursachenermittlung. Ihr Vortrag gab Einblicke in forensische Untersuchungen nach Bränden.

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Vertreter des THW, des DRK, der JUH, der DLRG, der PSNV, des KVK der Bundeswehr, der örtlichen Polizei sowie Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil. Ihre Anwesenheit unterstrich die enge Vernetzung der Rettungskräfte in der Region.

Die Schulung festigte die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren, Polizei und Zivilschutz. Die aktualisierten Alarmverfahren treten bis 2025 in Kraft und sollen eine abgestimmtere Reaktion über mehrere Landkreise hinweg ermöglichen. Die Organisatoren betonten, dass die Fortbildung die Notfallvorsorge im Bodenseekreis weiter stärken werde.

Quelle