Greuther Fürth vor historischem Abstieg nach 29 Jahren im Profifußball
Ditmar WellerGreuther Fürth vor historischem Abstieg nach 29 Jahren im Profifußball
SpVgg Greuther Fürth steht vor dem direkten Abstieg aus der 2. Bundesliga
Nach einer entscheidenden 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC droht der SpVgg Greuther Fürth der direkte Abstieg aus Deutschlands zweiter Liga. Seit 1997 spielte der Verein entweder in der Bundesliga oder der 2. Bundesliga, doch nun steht erstmals seit fast 30 Jahren der Fall in die Drittklassigkeit bevor. Die letzten Hoffnung auf den Klassenerhalt ruht nun auf dem Saisonfinale gegen Fortuna Düsseldorf.
Fürth ging in die Partie gegen Hertha BSC mit dem Druck, Punkte zum Verbleib in der Liga holen zu müssen. Trotz einer frühen zahlenmäßigen Überlegenheit kassierte die Mannschaft zwei Tore. Kennet Eichhorn, erst 16 Jahre alt, schrieb Geschichte, als er mit dem Führungstreffer für Hertha zum jüngsten Torschützen in der Geschichte der 2. Bundesliga wurde. Michael Cuisance besiegelte den Sieg der Berliner in der 84. Minute mit einem Distanzschuss.
Noël Futkeu gelang zwar in der 88. Minute der Anschlusstreffer für Fürth, doch es war zu spät, um das Spiel noch zu drehen. Die Niederlage lässt die Franken nun zwei Punkte hinter Arminia Bielefeld im Abstiegskampf zurück. Düsseldorf und Eintracht Braunschweig liegen mit drei Punkten Vorsprung und besserer Tordifferenz vor Fürth – was die prekäre Situation des Vereins weiter verschärft.
Jetzt steht Fürth vor einem alles entscheidenden Endspiel gegen Düsseldorf: Ein Sieg ist Pflicht, eine Niederlage würde den Abstieg in die dritte Liga nach Jahrzehnten im deutschen Profifußball besiegeln.
Mit der Niederlage gegen Hertha BSC rutscht Fürth an den Rand des Abstiegs. Das letzte Saisonspiel gegen Düsseldorf wird darüber entscheiden, ob der Verein in der 2. Bundesliga bleibt oder nach fast 30 Jahren in den ersten beiden Ligen absteigt. Die Zukunft des Klubs hängt nun an einem einzigen Spiel.






