02 May 2026, 18:34

Georg Baselitz – der revolutionäre Neo-Expressionist ist tot

Abstrakter Expressionismus: Gemälde mit dem Titel "Untitled" von KÜNSTLER, 1967, mit verschiedenen Farben und Formen in einer gerahmten Präsentation.

Georg Baselitz – der revolutionäre Neo-Expressionist ist tot

Georg Baselitz, eine prägende Figur der Nachkriegskunst und einer der wichtigsten Vertreter des Neo-Expressionismus, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Mit seinen kühnen, auf den Kopf gestellten Gemälden revolutionierte er die moderne Kunst und erlangte weltweite Anerkennung. Nur wenige Wochen vor seinem Tod eröffnete er noch eine neue Ausstellung in Salzburg.

Baselitz, der in Deutschland geboren wurde, nahm 2015 die österreichische Staatsbürgerschaft an. Seine Karriere umfasste mehrere Jahrzehnte und war geprägt von seinem markanten Stil der umgedrehten Bildmotive. Sowohl Kritiker als auch Sammler schätzten seinen rohen, emotionalen Malstil.

Erst kürzlich eröffnete er im Museum der Moderne in Salzburg eine große Ausstellung. Im Rahmen seiner Verbindung zu dem Museum stiftete er eines seiner Werke für die Sammlung. Eine weitere Ausstellung war zudem für Venedig geplant, wo sie während der renommierten Biennale stattfinden sollte.

Sein Einfluss reichte weit über Deutschland und Österreich hinaus. Weltweit zeigten Galerien seine Werke, und seine Techniken inspirierten Generationen von Künstlern. Selbst in seinen späteren Jahren blieb er aktiv und schuf sowie präsentierte neue Arbeiten.

Baselitz hinterlässt ein umfangreiches Œuvre, das die zeitgenössische Malerei neu definierte. Seine letzten Ausstellungen in Salzburg und Venedig unterstreichen seinen anhaltenden Einfluss auf die Kunstwelt. Museen und Sammler werden sein Schaffen noch lange bewahren und erforschen.

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