Geheime Akten und Affären: Die unbekannte Seite von Elizabeths und Philips Ehe
Piotr DietzGeheime Akten und Affären: Die unbekannte Seite von Elizabeths und Philips Ehe
Die Ehe zwischen Königin Elizabeth II. und Prinz Philip war schon immer ein Objekt der Faszination, doch aktuelle Enthüllungen von Royal-Biografen deuten auf eine weitaus komplexere Beziehung hin, als bisher bekannt war. Gerüchte über Untreue, geheime Akten und sogar Zweifel an der Vaterschaft sind wieder aufgekommen und zeichnen das Bild einer Verbindung, die sowohl von Hingabe als auch von Distanz geprägt war.
Elizabeth und Philip blieben bis zu seinem Tod im Jahr 2021 ein Paar, auch wenn er seine letzten Jahre aufgrund der Pandemie-Beschränkungen weitgehend allein verbrachte. Trotz ihrer jahrzehntelangen öffentlichen Partnerschaft hielten sich Gerüchte über seine Affären hartnäckig. Eine der beharrlichsten Behauptungen betraf Penelope Knatchbull, Countess Mountbatten of Burma, die 32 Jahre jünger war als Philip. Mitarbeiter sollen sie angeblich „Und Außerdem“ genannt haben, weil er darauf bestand, sie zu Einladungen für königliche Veranstaltungen hinzuzufügen.
Der Königin soll eine private Akte besessen haben, in der mindestens ein Dutzend Frauen aufgelistet waren, die mit ihrem Mann in Verbindung gebracht wurden. Ihre Verärgerung über diese Gerüchte wurde 1999 öffentlich, als die Royal-Biografin Ingrid Seward ein Buch veröffentlichte, in dem behauptet wurde, Philip habe mit der französischen Schauspielerin Helene Cordet zwei Kinder gezeugt. Die Königin soll auf diese Vorwürfe mit Wut reagiert haben.
Philip zog sich im August 2017 aus seinen königlichen Pflichten zurück und lebte fortan auf Wood Farm, einem Anwesen in Sandringham, während die Königin weiterhin in Schloss Windsor residierte. Diese Regelung ermöglichte ihm beträchtliche Freiheit, etwa für seine Leidenschaften wie Kutschfahren und Lesen. Dennoch spekulieren einige Biografen, dass die Königin möglicherweise selbst Affären als Reaktion auf seine angeblichen Seitensprünge gehabt haben könnte.
Die umstrittenste These stammt vom Royal-Experten Andrew Lownie, der infrage stellt, ob Prinz Andrew tatsächlich Philips leiblicher Sohn ist. Zwar gibt es keine handfesten Beweise für diese Behauptung, doch sie fügt der ohnehin schon vielschichtigen Dynamik des Paares eine weitere rätselhafte Facette hinzu.
In der Öffentlichkeit präsentierten sich die Königin und Prinz Philip ein Leben lang als eingespanntes Team, doch hinter verschlossenen Türen sah sich ihre Ehe ständiger Spekulation ausgesetzt. Von angeblichen Affären über geheime Unterlagen bis hin zu umstrittenen Abstammungsfragen – die jetzt bekannt werdenden Details werfen ein neues Licht auf ihre jahrzehntelange Verbindung. Ihre Geschichte bleibt eine von Pflicht, Eigenständigkeit und ungelösten Fragen.






