Fronhof-Platz wird umgestaltet – doch Streit um Unterführung bleibt ungelöst
Piotr DietzFronhof-Platz wird umgestaltet – doch Streit um Unterführung bleibt ungelöst
Die Pläne zur Neugestaltung des Fronhof-Platzes und zur Verbesserung der Sicherheit im Ohligser Unterführungsbereich haben bei den lokalen politischen Gruppen sowohl Zustimmung als auch Ablehnung ausgelöst. Während die Grünen Teile der CDU-Vorschläge begrüßen, lehnen sie Videoüberwachung in der Unterführung kategorisch ab.
Das lange verzögerte Fronhof-Projekt scheint nun nach monatelangen Diskussionen endlich voranzukommen. Die CDU-Fraktion im Bezirksrat Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid hatte sich für den Einsatz von Videokameras in der Unterführung ausgesprochen und dabei auf Sicherheitsbedenken verwiesen. Die Grünen hingegen wehren sich gegen diese Pläne mit dem Argument, dass eine Überwachung die bürgerlichen Freiheitsrechte einschränken würde. Stattdessen schlagen sie eine bessere städtebauliche Gestaltung und Instandhaltung vor, um die Sicherheit zu erhöhen.
Bei der Umgestaltung des Fronhof-Platzes finden die beiden Parteien mehr Gemeinsamkeiten. Die erneute Priorisierung des Projekts durch die CDU wird von den Grünen begrüßt, die die früheren Verzögerungen zuvor als Zeitverschwendung kritisiert hatten. Helga Bisier, Mitglied der Grünen, zeigte sich erleichtert, dass die Pläne nun endlich umgesetzt werden können.
Die Neugestaltung umfasst neue Sitzgelegenheiten, Grünflächen, Wasserspiele und moderne Pflasterungen, um den Platz attraktiver zu machen. Ein zentrales Element ist der erweitere Spielbereich, den Bisier als besonderen Gewinn für Familien bezeichnete. Die Grünen unterstützen das Projekt seit Langem, da sie darin eine Chance sehen, einen lebendigen Treffpunkt für Veranstaltungen und den täglichen Gebrauch zu schaffen.
Während die Unterführung weiterhin umstritten bleibt, sind sich beide Seiten einig, dass Handlungsbedarf besteht. Die Grünen loben zwar den umfassenderen Ansatz der CDU zur Aufwertung des Gebiets, lehnen aber weiterhin Überwachungsmaßnahmen ab. Stattdessen setzen sie auf gestalterische Lösungen.
Die Umgestaltung des Fronhof-Platzes wird nun mit verbesserten Sitzmöglichkeiten, Grünflächen und Spielbereichen vorangetrieben. Die Debatte um die Unterführung bleibt jedoch ungelöst – die Grünen lehnen Videoüberwachung ab und bevorzugen stattdessen konzeptionelle Ansätze zur Sicherheit.
Nach monatelangen politischen Verzögerungen wird erwartet, dass das Projekt nun voranschreitet und damit Veränderungen in einem zentralen öffentlichen Raum des Stadtteils mit sich bringt.






