Freiburg startet Milliarden-Offensive für Rad- und Fußverkehr bis 2030
Nathalie BauerFreiburg startet Milliarden-Offensive für Rad- und Fußverkehr bis 2030
Freiburg treibt die Verkehrswende mit einer massiven Förderoffensive für Rad- und Fußverkehrsprojekte voran. Am 4. Mai 2026 stellten Verantwortliche Details eines neuen Programms vor, das die Infrastruktur in der gesamten Stadt verbessern soll. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau zentraler Routen sowie bessere Anbindungen an das Umland.
Das Land Baden-Württemberg unterstützt Freiburgs Vorhaben im Rahmen einer umfassenden Klimamobilitätsstrategie. Bereits jetzt erhalten rund 20 Projekte in der Stadt finanzielle Förderung. Dazu zählen unter anderem Aufwertungen entlang stark befahrener Straßen wie der Breisacher Straße und der Lehener Straße sowie der Ausbau der Schnellradroute FR2.
Sichere und durchgängige Rad- und Gehwege haben höchste Priorität. Geplant sind zudem barrierefreie Querungen und eine engere Verzahnung mit dem ÖPNV. Verbesserte Verbindungen in Richtung Waldkirch und Emmendingen sollen die regionale Vernetzung stärken.
Als Pilotkommune im Klimamobilitätsplan erhält Freiburg zusätzliche Unterstützung. Im Rahmen der landesweiten Initiative sollen bis 2030 rund 1.000 Maßnahmen umgesetzt werden, wobei das Gesamtinvestitionsvolumen über eine Milliarde Euro liegen wird.
Die Fördergelder ermöglichen Freiburg den Aufbau eines besser vernetzten und nachhaltigen Verkehrssystems. Die Modernisierung von Radwegen, Fußgängerzonen und ÖPNV-Anbindungen soll in Kürze beginnen. Die Stadt strebt an, einen Großteil der Projekte in den kommenden Jahren abzuschließen.






