Fränkisches Derby endet friedlich trotz Fan-Zwischenfällen und Festnahmen
Nathalie BauerFränkisches Derby endet friedlich trotz Fan-Zwischenfällen und Festnahmen
Das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg endete mit einem 1:1-Unentschieden vor ausverkauftem Haus im Ronhof-Stadion. Bei über 16.000 Zuschauern setzten die Behörden strenge Maßnahmen ein, um die rivalisierenden Fangruppen voneinander zu trennen. Die Polizei bezeichnete den Einsatz im Nachhinein als weitgehend friedlich, trotz einiger vereinzelter Vorfälle.
Rund 3.500 Nürnberger Anhänger reisten zum Spiel an, während etwa 1.000 Gäste direkt in den separaten Fanblock begleitet wurden. Beamte sorgten den ganzen Tag über für eine klare räumliche Trennung der beiden Gruppen, um Auseinandersetzungen zu vermeiden.
In der Nähe des Stadions kam es zu einer Schlägerei zwischen acht Personen aus verfeindeten Fanlagern, die vorläufig festgenommen wurden. An einer Absperrung des Stadions wurden drei weitere Personen wegen Beleidigung von Polizisten und tätlicher Angriffe auf Beamte vorläufig festgesetzt. Trotz dieser Zwischenfälle sorgten Hunderte Einsatzkräfte dafür, dass die Veranstaltung reibungslos verlief.
Der Leiter des Fürther Polizeireviers bestätigte später, dass der Einsatz erfolgreich verlaufen sei und die Ordnung gewahrt bleiben konnte.
Das Spiel endete ohne größere Störungen, auch wenn es zu einigen Festnahmen kam. Durch räumliche Trennung und kontrollierte Begleitungen verhinderten die Behörden größere Konflikte. Das 1:1-Ergebnis des Derbys lenkte die Aufmerksamkeit auf den Sport – und nicht auf Fanausschreitungen.






