14 April 2026, 06:24

FDP in Bergisch Gladbach fordert Ende der Koalitionsdebatten und mehr Reformen

Weißer Hintergrund mit mittig gesetzter fettgedruckter schwarzer Schrift, die "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" enthält und von einem dünnen schwarzen Rand umgeben ist.

FDP in Bergisch Gladbach fordert Ende der Koalitionsdebatten und mehr Reformen

Die FDP in Bergisch Gladbach hat sich gegen die anhaltende Debatte über Koalitionspolitik in der Stadt ausgesprochen. Parteimitglieder argumentieren, dass Diskussionen über politische Bündnisse dringendere Themen verdrängen – darunter finanzielle Belastungen und die Effizienz der Verwaltung.

Der FDP-Stadtrat Dr. Alexander Engel kritisierte, dass konservative und liberale Vorschläge aufgrund fehlender Unterstützung durch linksgerichtete Parteien abgelehnt würden. Er warnte, dass diese Blockadehaltungen Fortschritte bei den zentralen Herausforderungen der Stadt verhinderten.

Die FDP verwies auf ein prognostiziertes jährliches Haushaltsdefizit von rund 50 Millionen Euro bis 2030. Zudem habe die Zahl der städtischen Mitarbeiterstellen in den letzten Jahren um 40 Prozent zugenommen. Statt weiterer Expansion fordere die Partei strukturelle Reformen. Die geplante Obergrenze für Personalkosten werde als notwendiger Schritt zur Modernisierung angesehen.

Die FDP-Stadträtin Dorothee Wasmuth forderte eine Konzentration auf inhaltliche Politik statt auf Koalitionsstreit. Die Debatte müsse sich auf praktische Lösungen statt auf politische Bündnisse fokussieren, betonte sie. Die FDP stellte klar, dass sich ihre Kritik nicht gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst richte, sondern darauf abziele, die Stadt auf eine Zukunft mit schrumpfender erwerbsfähiger Bevölkerung vorzubereiten.

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Die Partei rief den Oberbürgermeister nun auf, die Personalkostenobergrenze unverzüglich umzusetzen und weitere Verzögerungen zu vermeiden. Die Kritik der FDP kommt zu einer Zeit, in der Bergisch Gladbach unter finanziellen Belastungen und wachsendem Verwaltungsaufwand leidet. Ihr Drängen auf sofortige Maßnahmen zur Kostendämpfung spiegelt die Sorge um die langfristige Stabilität der Stadt wider. Die Partei besteht darauf, dass Reformen – und nicht politische Positionierung – Priorität haben müssten.

Quelle