27 April 2026, 16:29

Düsseldorfer Großrazzia deckt Drogen, Betrug und technische Mängel auf

Drei Polizisten in Uniform sammeln Müll an einer Straße, mit Bäumen, Gebäuden, Fahrzeugen und einem Mülleimer im Hintergrund.

Düsseldorfer Großrazzia deckt Drogen, Betrug und technische Mängel auf

Großrazzia der Düsseldorfer Polizei gegen Verkehrs- und Zollverstöße

Die Düsseldorfer Polizei hat am Freitag, dem 24. April 2026, eine groß angelegte Kontrollaktion durchgeführt, die sich gegen Verkehrs- und Zollverstöße richtete. Zwischen 13:00 und 19:00 Uhr überprüften Beamte 117 Personen sowie 96 Fahrzeuge. Dabei wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt – von technischen Mängeln über Drogenkonsum bis hin zu Betrugsdelikten.

Der Einsatz begann mit einem Fokus auf die Verkehrssicherheit. Ein Kleintransporter wurde nach der Feststellung schwerwiegender technischer Mängel zur näheren Untersuchung in eine Prüfstelle gebracht. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten mehrere gefährliche Defekte fest, woraufhin das Fahrzeug sofort aus dem Verkehr gezogen wurde.

Insgesamt wurde 24 Fahrern die Weiterfahrt untersagt. Zwei Fahrzeuge wurden als Beweismittel sichergestellt, darunter ein Wagen mit niederländischer Zulassung, aber unsachgemäß angebrachtem portugiesischem Kennzeichen. Dies weckte den Verdacht auf missbräuchliche Nutzung ausländisch zugelassener Fahrzeuge – insgesamt wurden 11 solche Fälle während der Kontrollen registriert.

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Auch Zollbeamte waren maßgeblich beteiligt: Sie deckten 20 Straftaten und sechs Ordnungswidrigkeiten auf. Sieben strafrechtliche Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein, Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauchs. Ein Fahrer wurde dabei erwischt, wie er trotz Kokaineinfluss und ohne gültigen Führerschein ein Fahrzeug steuerte.

Bis zum Ende der Aktion verhängten die Behörden 33 Bußgelder. Durch die gemeinsame Operation von Polizei und Zoll konnte ein deutlicher Schlag gegen unsichere und illegale Fahrzeugnutzung geführt werden.

Der sechsstündige Einsatz führte zu zahlreichen Maßnahmen, darunter Geldstrafen, Fahrverbote und strafrechtliche Ermittlungen. Zwei Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, Dutzende Verstöße dokumentiert. Die Behörden kündigten an, gegen die Verantwortlichen schwerwiegender Vergehen weitere rechtliche Schritte einzuleiten.

Quelle